Top News Kurrios


2014

Görlitz - Ich glaube, mich tritt ein Kamel - Ungewöhnliches Drei-Königs-Singen

(05.01.2014)

Görlitz (POL): Ich glaube, mich tritt ein Kamel dachte am Freitagnachmittag in Görlitz nicht nur der 57-jährige Fahrer eines Skoda Fabia. Um 14:28 Uhr ging ein kurioser Anruf im Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz ein. Der Leiter des Görlitzer Tierparks meldete, korrekterweise, einen Verkehrsunfall. Ein Kamel habe in der Blockhausstraße gegen ein Auto getreten. Nach einem kurzen Moment des Erstaunens griffen die eingespielten Routinen. Eine Streife des Polizeireviers Görlitz nahm sich des Sachverhaltes an. Vor Ort bestätigte sich das kuriose Ereignis, das aus polizeilicher Sicht ein Verkehrsunfall ist. Mitarbeiter des Tierparks waren mit einer kleinen Karawane auf dem Weg zur Stadthalle, um dort für das anstehende Drei-Königs-Singen zu proben. Mit dabei waren Trampeltier Alia (w/15), ihre Tochter Chemali (etwa 1 Jahr), die Hauskuh Gretel und Eselhengst Herbert. Als der Tross die Eisenbahnbrücke passieren wollte, fuhr ein Skoda vorbei. Das verschreckte Trampeltierdame Alia. Mit dem Hinterlauf trat sie gegen den Wagen. Dort blieb eine kleine Delle als bleibendes Andenken zurück.

(GT)

2013

Pinneberg - Polizei stoppt abenteuerliche Überführungsfahrt nach Kirgisien

(01.05.2013)

Pinneberg (ots): iin der veröffentlichung der Polizeinachrichten findet man eine Nachricht vom 03.12.2012 zur abenteuerlichen Überführung von mehreren Fahrzeugen nach Kirgisien. Die fahrzeuge wurden von der Polizei gestoppt. Der Grund: Gravierende Verstöße gegen Vorschriften der Ladungssicherung. In der Elmshorner Straße waren den Polizisten zwei hintereinander fahrende Lkw aufgefallen, die in Richtung Autobahn unterwegs waren. Der große Lkw hatte auf seiner Ladefläche einen Klein- Lkw geladen. Auf diesem wiederum und an der Hinterachse nur mit gestapelten Europaletten abgestützt, befand sich ein blauer Opel. Der zweite Lkw, ein Sprinter, wies auf den ersten Blick nur eine verdächtige, mit einem Band zusammen gehaltene Hecktür auf. In dem Sprinter machten die Beamten kurz darauf eine weitere unschöne Entdeckung. In dem Sprinter stand ein ganzes Auto, von sicherer Ladung konnte hier nicht die Rede sein. Die zwei Fahrer, kirgisische und belgische Staatsangehörige, hatten die Fahrzeuge erst kurz vorher aufgenommen. Sie sollten allesamt in die Kirgisische Republik (Kirgisien) überführt werden, zunächst über den Kieler Hafen mit der Fähre. Zu diesem Zweck hatten die Männer sich Kurzzeitkennzeichen besorgt. Ein Bußgeldverfahren wurden eingeleitet, zur Sicherung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung von insgesamt 400 Euro einbehalten.

(GT)

Fotos: Polizei

Aachen - Kurios - Schneeknöllchen

(13.03.2013)

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Aachen (ots): Ihren Augen trauten zwei Polizisten am Dienstag in Aachen-Richterich nicht. Am Fahrbahnrand stand ein völlig zugeschneites Auto. Von den Umrissen her, ein VW Beetle. Die zwei schauten sich den Wagen näher an und staunten....das Auto war komplett aus Schnee geformt. Spaßeshalber mit anerkennenden Worten hängten die Polizisten "eine Knolle" an den Wagen. Das rief den Künstler auf den Plan, der sich nicht weit entfernt von seinem Kunstwerk aufhielt. Der freute sich über die Aktion und die eilig geschossenen Fotos.

(GT)

Crosta-Brehmen - Wie vom anderen Stern - Polizisten mit Ständchen beglückt

(28.02.2013)

Crosta-Brehmen (POL): Schon am frühen Morgen zum Singen aufgelegt war der Fahrer eines Kleinkraftrades, der in einem Waldgebiet zwischen Crosta und Brehmen durch zwei Bürgerpolizisten des Bautzener Polizeireviers zu einer Kontrolle gebeten wurde. Der 17-Jährige war von der polizeilichen Maßnahme offenbar so beeindruckt, dass er die Beamten mit einem spontanen Ständchen beglückte. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben Mitglied einer „Zwei-Mann-Combo“ ist, sang für die Polizisten einen bekannten DJ-Ötzi-Schlager. Diese waren von seinen Gesangskünsten begeistert, kontrollierten aber „vorsichtshalber“ etwas genauer. Ergebnis: mit Fahrzeug und Fahrer war alles in Ordnung.

(GT)

Leipzig - Auch das gibt es - Leipziger Allerlei - Spuckorgie

(19.02.2013)

Leipzig (POL): Gestern Mittag bespuckten sich ein Radfahrer (45) und Pkw-Fahrer (40), nach dem es zwischen beiden wegen der Parksituation des Pkw zum Streit kam. Der Radfahrer fuhr auf der Käthe-Kollwitz-Straße in Richtung Könneritzstraße und musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern, auf die Straßenbahngleise ausweichen, da der 40-Jährige seinen Pkw auf dem Radweg parkte und die Tür zum Aussteigen öffnete. Dazu wollte der Radfahrer den „Falschparker“ zur Rede stellen, woraufhin dieser den anderen mit dem Wort „Wichser“ beschimpfte. Nun kam es zu einer wilden „Spuckorgie“ zwischen beiden, die in einem Faustschlag und einer Drohung des Pkw-Fahrers endete. Folge des Übergriffs waren Kopfschmerzen und Schwindelgefühle sowie eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung.

(GT)

Grimma - Panzergranate vor Geschäft abgelegt 

(06.02.2013)

Grimma (POL): Ein 48-jähriger Mann wurde durch den Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma angetroffen. Angesprochen gab er an, dass er eine Bombe und eine Zündeinheit habe. Er holte beides aus der Tasche und legte es vor einem Geschäft ab. Der Mitarbeiter verständigte die Polizei. Es bestätigte sich der Sachverhalt. Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen wurden eingeleitet 16 Erwachsene und zwei Kleinkinder wurden evakuiert. Beim Tatverdächtigen (48) und einem weiteren Mann (52) wurden Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt. In beiden Fällen wurden Sprengmittel aufgefunden und sichergestellt. Bei der Suche wurden Sprengstoffsuchhunde eingesetzt. Gegen 01:40 Uhr wurde durch die Mitarbeiter USBV (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung ) die Panzergranate, 2. Weltkrieg, 88 mm (unscharf) und eine Zündmaschine identifiziert, sichergestellt und beräumt. Gegen 02:00 Uhr wurde die Evakuierung aufgehoben. Kriminaltechniker untersuchten den Tatort. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer sind noch nicht abgeschlossen.

(GT)

Zwickau/OT Niederplanitz –88-Jähriger legt mit PKW Zugverkehr lahm

(05.04.2013)

Zwickau/OT Niederplanitz (POL): Gestern Abend (18:35) wurde ein 88-jähriger mit seinem Renault Megane im Gleisbereich der Eisenbahn festgestellt. Der ältere Herr hatte offensichtlich die Orientierung verloren und war von der Cainsdorfer Brücke nach rechts in den Gleisbereich der Bahn abgebogen. Dort wollte er zwischen den Gleisen weiterfahren. Erst eine Mitarbeiterin der Bundesbahn konnte den Mann zum Anhalten bewegen. Der Zugverkehr musste für die Zeit der Bergung komplett gestoppt werden, wodurch es zu Verspätungen im Bahnverkehr kam. Der Rentner war vorher bereits durch Vielau geirrt. So befuhr er einen Kreisverkehr falsch herum und fand den Rückweg nach Wilkau-Haßlau nicht mehr. In einem Gespräch mit der Polizei über seine Fahrtüchtigkeit, zeigte sich der Rentner einsichtig und gab seinen Führerschein gleich freiwillig ab. Die weitere Verfahrensweise wird die Führerscheinbehörde entscheiden.

(GT)

Bad Hersfeld  - Gefährlich und Kurios - Polizei zieht überladene Lkw aus dem Verkehr

(01.02.2013)

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Bad Hersfeld (ots): Eine kuriose Feststellung machten Polizisten des RVD Fulda gemeinsam mit ihren Kollegen von der Petersberger Autobahnpolizei am Dienstag (29.01.) auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Norden. Auf dem Rastplatz Großenmoor zogen sie einen Sattelzug, der nach dem Prinzip "Bremer Stadtmusikanten" beladen war, aus dem Verkehr. Zu unterst die Zugmaschine mit einem Schwerlast-Anhänger. Auf der Ladefläche standen hintereinander zwei kleinere Lkws. Auf deren Ladeflächen wiederum zwei Pritschen-Lkw und in deren Ladepritschen schließlich zwei Kleinwagen. Hier maßen die Beamten eine Höhe von 4,29 Metern und eine Länge von 18,90 Metern. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Lkw höchstens vier Meter hoch sein dürfen. Für Sattelkraftfahrzeuge, also Zugmaschine und Sattelanhänger, gilt eine Höchstlänge von 15,50 Metern, je nach Bauart auch 16,50 Metern.

(GT)

Sohland/Spree - Überraschungsei mit Mrihuana im Hintern geschmuggelt

(09.01.2013)

Sohland/Spree (ots): Am 07.01.13 wurde um 12:55 Uhr in der Ortslage Sohland ein 26-jähriger Deutscher einer Kontrolle durch die Bundespolizei unterzogen. Die Mann reiste aus Tschechien nach Deutschland ein.  Auf Befragen nach gefährlichen Gegenstände, Waffen oder Drogen gab der Mann an, nichts entsprechendes bei sich zu haben. Der 26-Jährige war allerdings schon mehrfach mit dem Gesetz wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten. Auf Grund der vorliegenden Informationen und des nervösen Verhaltens wurde er zum Polizeirevier Bautzen verbracht und dort einer gründlichen Durchsuchung unterzogen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass er in einem von einem Kondom überzogenen Überraschungsei ca. 10 g Marihuana in seinem After transportiert hatte. Das Kondom verriet ihn während der Durchsuchung. 

(GT)

A 17/Pirna - Erstaunlich - Zulassungsstelle gibt neues Kennzeichen "RIP" für Pirna raus

(09.01.2013)

Foto: Polizei
Foto: Polizei

A 17/Pirna (POL): Polizisten der  Fahndungsgruppe GFG fiel Ende Dezember auf der A 17 ein Pkw Rover auf. Warum? Die Polizisten stutzten beim Lesen der Buchstabenkombination „RIP“ des amtlichen Kennzeichens. Nun können in Sachsen seit dem 8. November 2012 wieder die Kfz-Kennzeichen vergeben werden, die bei den Kreisgebietsreformen in den Jahren 1994/1996 und 2008 ausgelaufen waren. Aber wofür sollte „RIP“ stehen? Eine mögliche Erklärung bot Wikipedia an. Dort war zu lesen, dass die Abkürzung RIP durchaus gebräuchlich ist – allerdings nicht in Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Denn R.I.P. (oder eben RIP) könne für lat.: requiescat in pace – Ruhe in Frieden stehen. Trotz der erweiterten Zulassungsmöglichkeiten im Freistaat, schien diese Interpretation eines Wunschkennzeichens den Fahndern als sehr fragwürdig. Folglich kontrollierten sie das Fahrzeug, nachdem es an der Ausfahrt Heidenau die Autobahn verlassen hatte. Die Kontrolle förderte letztlich eine irdische Erklärung zu Tage. Die mitgeführten Dokumente offenbarten: RIP sollte für Pirna stehen. Offensichtlich hatte die Prägestelle die Reihenfolge der Buchstaben jedoch verwechselt. Dieser Fehler blieb sowohl der Zulassungsstelle als auch dem späterem Nutzer verborgen. Aufmerksamer waren dagegen unsere Fahnder auf der Autobahn. Sie legten dem 46-jährigen Fahrzeugnutzer nahe, sich ein ordnungsgemäßes Kennzeichen ausstellen zu lassen.

(GT)

 


2012

Pönitz - Mit Alkoholvergiftung im Suzuki unterwegs

(11.12.2012)

Pönitz (POL):  Weil seiner Bekannten schlecht war, rief am 10. Dezember 2012, gegen 18.40 Uhr, ein 36-Jähriger den Notarzt. Der Grund war schnell gefunden, 3,48 Promille. Doch auch der Fahrer des PKW Suzuki schien nicht ganz nüchtern, so dass der Notarzt die Polizei informierte. Der Alcomat-Test des Fahrers zeigte 3,04 Promille. Fahrer und Beifahrerin wurden mit Verdacht der Alkoholvergiftung unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus eingeliefert. Hier wurde Blut entnommen. Das Auto wurde an Mutti übergeben. Es wurde Anzeige erstattet. Die Ermittlungen dauern noch an.

(GT)

A 4/A 17 - Auch das gibt es - LKW mit Gas-Stock gesteuert

(17.04.2012)

A 4/A 17 (POL): Polizisten der Autobahnpolizeirevieres staunten, als sie einen VW-Transporter einer Kontrolle unterzogen. Dieser war auf der A 4 unterwegs und fuhr anschließend auf die A 17. Auf dem Fahrzeugdach befanden sich unter mangelhafter Ladungssicherung mehrere Holzbohlen. Als sie den Fahrer kontrollierten, stellten sie fest, dass  auf Grund einer Knieverletzung der Fahrer das Gaspedal nicht benutzen konnte. Aus diesem Anlass wurde das Gaspedal mit einem Stock verbunden, über welchem Gas gegeben wurde. Die Beamten liessen den Originalzustand wieder herstellen und veranlassten einen Fahrerwechsel.

(GT)

Bremen - Ente mit Navigationsfehler und durchschlagenden Flugqualitäten in Cuxhaven

(13.04.2012)

Bremen (ots): Eine Stockente hat am Dienstag im Bahnhof Cuxhaven durchschlagende Flugqualitäten bewiesen. Sie zerstörte eine Außenscheibe. Nach einem Navigationsfehler war die Entendame zunächst in der Bahnhofshalle gelandet. Dann setze sie erneut zum Start an und zerstörte dabei eine der oberen Außenscheiben. Die Scheibe war nun instabil. Sie drohte aus dem Rahmen zu fallen und musste ausgetauscht werden. Die Ente ließ sich von Bundespolizisten nicht einfangen. Aber das resolute Federvieh zur Tontaube zu degradieren, erschien den Beamten nicht verhältnismäßig zu sein. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Tierheims konnte die Stockente schließlich nach turbulenter Treibjagd mit einem Kescher in Gewahrsam genommen werden. Im Tierheim Cuxhaven wurde sie liebevoll versorgt. Heute berichteten Passanten, dass der Erpel der Entendame immer wieder vor dem Bahnhof nach "seiner Frau" suchen würde. Entenpärchen leben wie Schwäne in monogamer Beziehung. Die 1. Vorsitzende des Tierheims Cuxhaven, Frau Irene Führer, und eine Streife der Bundespolizei Cuxhaven setzten die Ente heute Nachmittag wieder am Bahnhof aus. Ihr Gatte war gerade nicht zugegen, aber wird sich bestimmt bald wieder einfinden. Ente gut, alles gut ...Weitere Top News Kurrios hier.

(GT)

Fotos: Bundespolizei

Zittau/B 178n - …und die Moral von der Geschicht‘: Traue deinem Navi nicht…

(30.03.2012)

Zittau/B 178n (POL): Eine nur schwer verständlicher Mann teilte am gestrigen Abend über den Notruf der Polizei mit, dass etwas passiert sei. Er konnte sich jedoch nicht verständigen, was genau geschehen war und vor allem, wo er denn sei. Im Zuge intensiver polizeilicher Ermittlungen der verfügbaren Kräfte im Bereich des Polizeireviers Zittau und des Bundespolizeireviers Zittau-Hirschfelde konnte festgestellt werden, dass ein grauer Pkw BMW am Ausbauende der B 178n am Neißeufer die Straßenböschung herabgefahren und verunfallt war. Was war geschehen? Zwei Bulgaren (m40/w19) hatten in den vergangenen Tagen einen BMW 525 tds (Baujahr 1996) in Deutschland legal erworben und befanden sich auf dem Heimweg in Richtung Bulgarien, als sie am gestrigen Abend die Nordumfahrung Zittau in Richtung B 99 befuhren. Ihr Navi leitete sie durch die Dunkelheit. Am Ausbauende wird der geneigte Verkehrsteilnehmer durch verschiedene Sicherungseinrichtungen wie beleuchtete Warnbaken, Straßenmarkierungen und Verkehrsschilder auf das nahende Ausbauende und die Ableitung auf die B 99 aufmerksam gemacht. Die beiden Bulgaren nahmen dieses auch zur Kenntnis, jedoch wies ihr Navi sie an, weiter geradeaus zu fahren. Sie taten wie ihnen geheißen und umfuhren kurzerhand all die Hinweis- und Sicherungseinrichtungen, denn das Navi kannte offensichtlich schon die nicht-existente, weil noch im Bau befindliche neue Brücke über die Neiße. Am Ende der befestigten Straße erlebten die beiden Fahrzeuginsassen jedoch eine böse Überraschung - vor ihnen fiel die Straße bzw. die Böschung zum Neißeufer jäh ab. Trotz eingeleiteter Vollbremsung rutschte das Fahrzeug die Böschung hinab und verunfallte dort. Die beiden Bulgaren wurden bei dem Unfall nicht verletzt, jedoch erlitt ihr „neues“ Auto mit etwa 3.000,- € wirtschaftlichen Totalschaden.

(GT)

Wildenfels  - Enkel gelangweilt – drei Autos kaputt

(17.03.2012)

Wildenfels (POL): Am Donnerstag, gegen 18:30 Uhr parkte ein 50-Jähriger seinen VW parkte auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Hartensteiner Straße. Als er sich im Supermarkt befand, vertrieb sich sein im Auto gebliebener 5-jähriger Enkel die Langeweile. Er spielte solang an der Handbremse, bis diese sich löste. Der VW rollte daraufhin gegen einen Seat Toledo und einen Seat Ibiza. Gesamtschaden: ca. 2.100 Euro.

(GT)

Sankt Augustin - Im Huckepack ab nach Rumänien

(26.01.2012)

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Sankt Augustin (ots): Augenscheinlich am falschen Ende gespart hat ein Lkw-Fahrer (49), der am Montagmorgen (23. Januar) auf der Bundesautobahn 3 bei Siegburg von der Autobahnpolizei Köln angehalten wurde. Auf der Ladefläche des Kleinlasters war ein Pkw Rover geladen, der jedoch völlig unzureichend gesichert war. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten außerdem fest, dass der Pritschenwagen erhebliche Mängel aufwies: Die Reifen und Felgen waren beschädigt, die Bremsleuchten funktionierten nicht und der Fahrzeugrahmen wies aufgrund von Durchrostung scharfe Kanten auf. Zu ihrem Erstaunen teilte der 49-Jährige der Polizei mit, dass er den Pkw nur aufgeladen habe, um auf dem Weg nach Rumänien Sprit zu sparen. Erst nach Vorführung vor einen Sachverständigen und Behebung der Mängel durfte der Lkw-Fahrer die Fahrt in die Heimat fortsetzen. Ihn erwartet nun eine empfindliche Geldbuße.

(GT)

Adorf - Ungewoehnliches Startmanoever beim Einkauf

(21.01.2012)

Adorf (POL): Einem 61-Jährigen dauerte wohl der Einkauf seiner Ehefrau zu lange, als er im Pkw (Seat) auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes auf sie wartete. Da es ihm zu kalt wurde, startete er das Fahrzeug vom Beifahrerplatz aus. Allerdings hatte er nicht bemerkt, dass der Rückwärtsgang eingelegt war. Dadurch fuhr das Auto los und prallte gegen einen Renault und einen VW. Die unfreiwillige Fahrt führte zu einem Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

(GT)

Dresden-Albertstadt - Mann im Abwasserschacht tot aufgefunden

(13.01.2011)

Dresden-Albertstadt (POL): Die Leiche lag in einem Abwasserschacht auf einem Grundstück an der Magazinstraße. Nach ersten Untersuchungen der Dresdner Kriminalpolizei ergeben sich keine Hinweise auf Einwirkungen Dritter. Die Umstände deuten darauf hin, dass der Mann den Schacht als Unterschlupf nutze. Die Identität der Toten ist noch nicht bekannt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wird außerdem zu klären sein, wie und wann der Mann ums Leben kam. Zur Bildergalerie hier.

(GT)

Plauen - Moped auf Pkw-Dach

(06.01.2011)

Plauen (POL): Ein kurioser Anblick ergab sich einem Bürger, gegen 15:50 Uhr, in der Tischerstraße. Er traute seinen Augen nicht, als  er auf dem Dach eines geparkten Pkw Peugeot ein Moped und ein Fahrrad erblickte. Der Mann verständigte die Polizei. Die Beamten belehrten die Verantwortlichen und man entfernte die Dachlast.

(GT)


2011

Köln - Weihnachtsschokolade statt Handy - Betrüger festgenommen

(09.12.2011)

Köln (ots): Mit einem vermeintlichen Schnäppchen sind in Köln seit Ende Oktober mehrere zunächst glückliche Käufer nach Hause gegangen. Zu spät stellten sie fest, dass sich in der Verpackung des vermeintlich neu erstandenen Smartphone kein Handy, sondern Schokolade befand. Insgesamt sind den Ermittlern derzeit fünf Betrugsfälle dieser Masche bekannt. Die Vorgehensweise des nun festgenommenen Täters (28) war immer wieder gleich. Über die Kleinanzeigen eines Internetauktionshauses bot der Betrüger mehrfach Multimediahandys an. Mit den potentiellen Käufern traf er sich nach einem kurzen Telefonat an unterschiedlichen Plätzen im Kölner Stadtgebiet. In allen bekannten Fällen übergab der 28-Jährige seinen Opfern einen originalen, noch eingeschweißten Verpackungskarton des angepriesenen Mobiltelefons. Nach der Geldübergabe entfernte er sich stets hastig. Kriminalbeamte erkannten bei den Ermittlungen, dass wiederum gleiche Annoncen aufgegeben waren und gaben vor, Kaufinteresse zu haben. Sie verabredeten sich mit dem Tatverdächtigen und nahmen ihn nach dem Scheinkauf vorläufig fest. Der 28-Jährige wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Das wird der Täter jetzt wohl doppelt bedauern, denn seinen geplanten Hochzeitstermin muss er nunmehr verschieben.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Oelsnitz/Erzgeb. - Dieb stürzt 8 Meter in die Tiefe und landet in der Zooabteilung

(27.10.2011)

Oelsnitz/Erzgeb. (POL): Als ein 26-Jähriger am 27. Oktober 2011 gegen 2.15 Uhr offenbar versuchte, mit einer selbstgebauten Strickleiter über ein Dachfenster in die Verkaufsräume eines Baumarktes an der Pflockenstraße einzusteigen, riß der Strick und der junge Mann stürzte aus ca. acht Meter Höhe in die Tiefe. Er landete in der Zooabteilung des Marktes und zog sich schwere Verletzungen zu. Anschließend rief er mit dem Handy seine Mutter an und erzählte ihr, was passiert ist. Die 55-Jährige rief sofort die Polizei. Als diese zusammen mit Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort eintrafen, fand sich neben dem mutmaßlichen Dieb auch dessen Rucksack, in dem er unter anderem einen Seitenschneider, eine kleine Eisensäge, Stirnlampe sowie Handschuhe hatte. Das vermeintliche Einbruchswerkzeug stellte die Polizei sicher. Der 26-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der hinterlassene Sachschaden beziffert sich auf ca. 2 000 Euro.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Pulheim - Polizisten retten Hausente "Pauli"

(26.10.2011)

Foto: Polizei Bad Segeberg
Foto: Polizei Bad Segeberg

Pulheim (ots):  Am frühen Mittwochmorgen (26. Oktober) erhielt die Polizeiwache Frechen den dringenden Einsatz "Tiergefahr" in Pulheim- Brauweiler. Eine freilaufende Hausente hatte sich um 07.00 Uhr zur Bernhardtstraße in Pulheim- Brauweiler begeben und beobachtete dort den Verkehr. Besorgte Verkehrsteilnehmer verständigten die Polizei, die Ente könne sich jeden Moment auf die Straße stürzen. Durch das  Einschreiten der Polizisten vor Ort konnte die Ente im freien Flug eingefangen werden. Nach einer turbulenten Fahrt im Streifenwagen über holprige Felder und Wege, wurde die Ente, die die Beamten liebevoll "Pauli" tauften, auf das nahegelegene Gut Bergerhof gebracht. Vor der dortigen tierärztlichen Praxis für Geflügelkunde wurde sie abgesetzt. Es ist zu erwarten, dass Pauli nach der tierärztlichen Behandlung wieder ein erfülltes, glückliches "Entenleben" wird führen können.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Leipzig - Marihuana im Genitalbereich unter seinem besten Stück befestigt

(17.10.2011)

Leipzig (POL): Durch die Bereitschaftspolizei wurde am Wochenende der Bereich rund um den Bahnhof nach Drogenkonsumenten kontrolliert. Ein auffälliger 32-Jähriger wurde von den Polizisten angesprochen und befragt. Zunächst gab er an, dass er keinerlei Drogen besitzt, früher einmal polizeibekannt gewesen und aktuell „clean“ sei. Bei der Überprüfung seiner Angaben ergaben sich aber Widersprüche. Deswegen wurde der junge Mann auf der Dienststelle der Bundespolizei auf dem Leipziger Hauptbahnhof durchsucht. Dabei wurde festgestellt, dass der vermeintlich „Cleane“  doch Betäubungsmittel besitzt. Er besaß ein kleines Tütchen mit Marihuana, welches er mit Hilfe von Klebeband im Genitalbereich unter seinem besten Stück befestigt hatte. Die Beamten ließen das Päckchen vom Täter selbst entfernen. Beim Abreißen des Päckchens wird es günstig gewesen sein, wenn das Klebeband nicht mit „Superhaftkraft“ gehalten hat. Trotz des ungewöhnlichen Verstecks wird sich der 32-Jährige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Langenweißbach/OT Weißbach – Fernmeldemonteur kracht mit Telefonmast um

(12.10.2011)

Langenweißbach/OT Weißbach (POL): Ein altersschwacher Telefonmast wurde am Dienstagvormittag in der Schneeberger Straße einem Monteur zum Verhängnis. Der 46-jährige Vorarbeiter einer Fernmeldemontagefirma war auf den acht Meter hohen Holzmast geklettert, um dort Wartungsarbeiten an der Telefonleitung durchzuführen. Der Mast war jedoch bereits so morsch, dass er plötzlich mit einem lauten Krachen umknickte. Der 46-Jährige fiel samt dem Telefonmast auf eine Wiese. Dabei zog er sich Verletzungen zu, die eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig machten.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Leipzig - Pizzabote italienisch ohne alles unterwegs

(12.10.2011)

Leipzig (POL): Eingesetzte Polizeikräfte hielten gestern einen VW Golf 3 an und wollten den Fahrer einer Kontrolle unterziehen. Auf „STOP Polizei“ hielt der Wagen prompt an und der Fahrer, ein 20-jähriger Pizzabote, gab an, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt und keinen Führerschein hat, dass er die Autokennzeichen in einem Parkhaus geklaut hat, dass der Golf nicht angemeldet ist und dass er gerade bei der Auslieferung einer Bestellung sei. Der Fahrer hätte sich mit diesem Auto gar nicht im Straßenverkehr bewegen dürfen. Als er nun angehalten wurde, ist alles, was für ihn schief laufen konnte, schief gelaufen. Der Bote hatte zudem keinerlei Papiere bei sich, mit denen er sich hätte ausweisen können, deswegen folgten ihm die Beamten später nach Hause und überprüften seine Identität. Jetzt besteht der Verdacht des Diebstahls, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen die Abgabeordnung.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Borna - Nach dem Einkauf im falschen Fiesta gelandet

(12.10.2011)

Borna (POL): Schnell die Einkäufe im Auto verstauen und los. Aber irgendwie sieht’s komisch aus im Auto… So ähnlich dürften wohl die Gedanken eines Fiesta-Besitzers heute, gegen 10.00 Uhr gewesen sein, als er bemerkte, dass er im falschen Auto saß. Er hatte seinen Fiesta auf dem Kaufland-Parkplatz abgestellt. Nach dem Einkaufen hatte er offensichtlich die Parkreihen verwechselt und war in einen farb- und baugleichen fremden Fiesta gestiegen, beim dem zufällig auch noch der Schlüssel passte. Er meldete den Irrtum der Polizei und hinterließ auch für den anderen Besitzer einen Zettel.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Crimmitschau - Volltrunken Wohnungstür verwechselt

(11.10.2011)

Crimmitschau (POL): Zu einem vermeintlichen Wohnungseinbruch wurde die Polizei am Montagabend in die Jahnstraße gerufen. Ein Rentnerpaar hatte die Beamten alarmiert, als deren Wohnungseingangstür gegen 19:45 Uhr laut krachend eingetreten wurde. Am Tatort stellte sich heraus, dass ein betrunkener Hausbewohner seine Wohnungstür schlichtweg verwechselt hatte. Als sein Schlüssel die Tür nicht wie gewohnt öffnete, trat sie der 41-Jährige mit einem heftigen Fußtritt ein. Die Beamten stellten bei ihm einen Alkoholwert von 2,18 Promille fest. Auf ihn kommen Reparaturkosten von mindestens 300 Euro zu.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Oelsnitz - Ehrlich währt am Längsten - 10.000 EURO am Geldautomat gefunden und zurückgegeben

(10.10.2011)

Oelsnitz/Vogtl. (POL): Ein ehrlicher Finder hat am Samstagabend mehr als 10.000 Euro Bargeld seinem ursprünglichen Eigentümer zurückgegeben. Der hatte die Summe zuvor an einem Automaten in der Sparkasse vergessen. Nachdem der 26-Jährige die prallgefüllte Tasche dort entdeckte, rief er die Polizei. Die übergab das Geld schließlich.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Zwickau - Einkaufsbeutel verursacht 11.000 EURO Schaden

(05.10.2011)

Zwickau (POL): Am Dienstagnachmittag befuhr eine 74-Jährige mit ihrem PKW das Gelände der Wertstoffannahmestelle VEOLIA in der Flurstraße in einem Bogen. Als sie wieder geradeaus fahren wollte, konnte sie nicht mehr bremsen. Vermutlich hatte sich ein Einkaufsbeutel, welchen sie im Fußraum stehen hatte, unter das Bremspedal geklemmt. Dadurch streifte sie zuerst den PKW eines 48-Jährigen und fuhr im Anschluß in die Beifahrerseite des PKW eines 76-Jährigen, welcher dadurch leichte Verletzungen davon trug. Es entstand ein Sachschaden von 11.000 Euro.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Kiel - Raubüberfall auf Lebensmitteldiscounter - Filialleiter bewirft Räuber mit Katzenfutterdosen

(05.10.2011)

Kiel (ots): Dienstagabend ist es im Kieler Stadtteil Wellingdorf zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Lebensmitteldiscounter gekommen. Als der Filialleiter den Überfall auf seine Kassiererin bemerkte, warf er mit Konservendosen nach den Räubern. Diese flüchteten mit einem geringen Bargeldbetrag. Gegen 19.45 Uhr betraten zwei männliche Täter die Filiale in der Wischhofstraße und bedrohten dort die Kassiererin mit einer Schusswaffe. Sie wurde aufgefordert, die Ladenkasse zu öffnen und einer der Täter griff in die Kasse und entnahm das Bargeld. Der 52 Jahre alte Filialleiter kam auf diese Situation hinzu und bewarf die beiden noch an der Kasse stehenden Räuber mit Katzenfutter in Konservendosen. Einen Räuber traf er am Rücken, den zweiten an der Schulter. Diese ergriffen die Flucht und liefen zu Fuß in Richtung Seefischmarkt. Trotz eingeleiteter Fahndung konnten die Flüchtigen mit dem Bargeld unerkannt entkommen.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Kassel - Eilige Mama war mehrfach zu schnell und vergaß Polizei hinter sich

(28.09.2011)

Kassel (ots): Der Polizei war auf der Nürnberger Straße mit ihrem Video-Fahrzeug am Dienstagmittag gegen 13:10 Uhr eine "Familienkutsche" aufgefallen, die im 50-er Bereich mit 80 Stundenkilometern und im darauffolgenden 70-er Abschnitt mit 106 km/h. in der Spitze bewegt wurde. Hinter der Auffahrt zur A 49 stoppten die Polizisten das Fahrzeug. Am Steuer eine 42 Jahre alte Frau aus Fuldabrück, die ganz überrascht war, von der Polizei angehalten zu werden. Sie müsse schnell nach Hause, wollte eigentlich schon um 13 Uhr dort sein, zwei kleine Kinder warteten. "Dann bat sie uns freundlich, ob wir die weiteren Formalitäten nicht auch bei ihr zuhause klären könnten", erläuterte sie der Polizei. Dann müssten die Kinder nicht noch länger warten. Für die Polizisten kein Problem. Sie willigten ein und sagten der Dame, dass sie vorfahren solle, man fahre hinter ihr her bis zur genannten Wohnanschrift in Bergshausen. Gesagt, getan. Was aber die Polizisten ein wenig überraschte war der Umstand, dass die Dame erneut kräftig aufs Gaspedal drückte und in einem auf 70 km/h beschränkten Bereich erneut mit 100 Stundenkilometern unterwegs war. Vor der Haustür angekommen fragten die Polizisten, was sie sich denn dabei gedacht habe, unter den Augen der Polizei erneut die Geschwindigkeit deutlich zu überschreiten. Dazu habe die Frau, die offenbar total im Familienstress steckte, nur bemerkt, dass sie so in Gedanken gewesen sei und darüber das Polizeiauto hinter ihr total vergessen habe. Bei allem Verständnis der Polizisten, dass manchmal nicht alles unter einen Hut zu bekommen ist, wird die Autofahrerin für die Geschwindigkeitsüberschreitungen dennoch gerade stehen müssen. 80,- Euro Bußgeld und drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg erwarten sie.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Langerwehe - Anstossakrobatik eines Opel Astra

(25.09.2011)

Langerwehe (ots): Am Samstagmorgen, den 24.09.2011 um 10:25 Uhr meldeten Zeugen einen recht ungewöhnlichen Unfall auf der Straße Am Weierhof in Langerwehe Jüngersdorf. Dort hatte sich der Fahrer eines Opel Astra wohl etwas zu weit in die Kurve gelegt, denn sein Gefährt prallte in ca. 150 cm Höhe mit der vorderen rechten Kante gegen ein parkendes Fahrzeug. In diesem Fall war die polizeilichen Beweisfotos auch besonders wertvoll, denn ein solches Schadensbild lässt sich ansonsten nur schwer erklären. Verletzt wurde bei der Schleuderpartie glücklicherweise niemand, allerdings mussten die beiden Unfallfahrzeuge durch einen Spezialkran wieder getrennt werden, um größeren Schaden zu vermeiden.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Fotos: Polizei Düren

Möckern - Klopapierdieb in Behörde überwältigt

(24.09.2011)

Möckern (POL): Dem Personal in einer Behörde fiel seit einiger Zeit auf, dass in einer Herren-Kundentoilette ständig Klopapier fehlte, und zwar immer genau sechs Rollen. So auch am Mittwoch. Als ein Mitarbeiter (32) vom Sicherheitsdienst von der beauftragten Reinigungsfirma darüber Kenntnis erhielt, legte er sich auf die „Lauer“ – mit Erfolg: Er konnte den Klopapierdieb (55) stellen und der Polizei übergeben. Der 55-jährige Leipziger war mit einem Rucksack in die Toilette gegangen und kam nach ganz kurzer Zeit mit einem offensichtlich gut gefüllten Rucksack wieder heraus. Es stellte sich heraus, dass die besagten sechs Rollen wieder fehlten - diese befanden sich jetzt im Rucksack. Zum Vorwurf des Diebstahls war der Leipziger geständig. Ob er jedoch auch für die Diebstähle des anderen Toilettenpapiers in Frage kommt, ist noch unklar. Die Überprüfungen dazu dauern an.

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Schneeberg - Paket mit „Explosiven“ Katzenklo erhalten

(11.09.2011)

Schneeberg (POL): Ein 33-jähriger Mann aus dem Rosental staunte nicht schlecht, als ihm der Postbote am Samstagnachmittag sein Paket mit dem bestellten Katzenklo überreichte. Nach dem Öffnen stellte er fest, dass sich noch ein zweites Päckchen darin befand. In ihm war eine 27cm lange Panzersprenggranate aus dem zweiten Weltkrieg verpackt. Experten vom LKA Sachsen untersuchten die Granate. Dabei wurde festgestellt, dass sie unbrauchbar war. Der Zünder und der Sprengstoff waren nicht mehr vorhanden. Wie das Päckchen da hinein geraten war, konnte sich niemand so richtig erklären.

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Ratingen - Hund steckt in Fuchsbau - Feuerwehr letzte Rettung

(04.09.2011)

Ratingen (ots): Die Jack-Russel-Dame "Trixie" hatte sich bei einem Ausflug in einen Fuchsbau gewagt. Nach einigen Metern blieb sie stecken und konnte weder vor, noch zurück. Nach Befreiungsversuchen durch die Besitzer wurde schließlich die Feuerwehr alarmiert. Von der Feuerwehr Ratingen rückte ein Rüstfahrzeug mit zwei Mann Besatzung aus. Nachdem sich die beiden Feuerwehrleute an der Einsatzstelle einen Überblick verschafft hatten, blieb nur der Griff zur Schaufel. Mit Muskelkraft wurde der kleine Ausreißer aus ca. 1,5 Meter Tiefe gerettet. "Trixie" konnte nach erfolgreicher Rettungsaktion von den glücklichen Besitzern wieder in die Arme geschlossen werden. Die beiden Feuerwehrmänner Dirk Frohnert und Jörn Dietrich konnten verschmutzt, aber zufrieden die Rückfahrt zur Hauptfeuer- und Rettungswache antreten.

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Münster - MacGyver wäre blass geworden - "Ab durch die Hecke in die Freiheit"

(02.09.2011)

Münster (ots): Not macht bekanntlich erfinderisch. Und in einer solchen Ausnahmesituation sah sich ein Geländewagenfahrer aus Münster in den Abendstunden des 01.09.2011. Was war geschehen ? Der 36-jährige hatte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums abgestellt und dabei offensichtlich übersehen, dass nach Geschäftsschluss ein Rolltor die Ab- und Zufahrt des Parkplatzes sperrt. So war die Überraschung groß, als der Fahrer zum abgestellten Fahrzeug zurückkehrte und es augenscheinlich kein "Entkommen" vom Parkplatz gab. Da er den PKW beruflich rund um die Uhr einsetzt, musste eine Lösung her. In diesem Moment muss ihm der frühere US-Serienfilmheld MacGyver Pate gestanden haben. Mit bordeigenen Mitteln wurde kurzerhand angrenzendes Strauchwerk gekürzt und ab ging es durch die Hecke in die Freiheit. Anschließend wurde noch die Polizei aufgesucht, damit alles seine Ordnung hat.

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Moers - Pferdekutsche mit Brautpaar nach kirchlicher Trauung durchgegeangen

(27.08.2011)

Moers (ots): Am Samstag, den 27.08.2011, gegen 12.19 Uhr, befand sich ein Brautpaar nach der kirchlichen Trauungsfeier in Moers mit einer Pferdekutsche von der Römerstraße auf dem Weg zur vorgesehenen Feierörtlichkeit in Duisburg. Während der Fahrt gingen aus bisher unbekannter Ursache die Zugpferde der Kutsche durch, wodurch der Kutscher von seinem Sitzplatz stürzte und das Gespann führerlos mit dem Brautpaar seinen Weg in Richtung Zubringer fortsetzte, wo es mit einem Taxi kollidierte. Unmittelbar darauf gelang es einem aufmerksamen Zeugen, das Gespann anzuhalten. Durch die Geschehnisse wurde niemand verletzt und das erschrockene Brautpaar stieß auf den glücklichen Ausgang im Anschluss mit einem Glas Sekt an. Dem Brautpaarr wünschen wir  auf diesem Weg weiterhin alles Gute.

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Langenfeld - Friseur-Drive - Mit Mercedes A-Klasse direkt in den Friseurladen

(18.08.2011)

Langenfeld (ots): Nachdem es ja bereits die unterschiedlichsten Formen des "Drive in" gibt, diese jedoch in der Regel lediglich knapp am Objekt, z. B. Schnellrestaurant, vorbeiführen, kam es am 17. August, kurz nach 12.00 Uhr, auf der Richrather Straße zu einer wörtlichen Umsetzung dieses Begriffs. Diesmal jedoch erstmals in einem Friseursalon. Was ein wenig wie eine neue Geschäftsidee klingt, war jedoch in Wahrheit ein Verkehrsunfall. Eine 34- jährige Langenfelderin, die einen Friseurtermin wahrnehmen wollte, fuhr mit ihrer Mercedes A- Klasse direkt vor, bis nahezu vor den Friseurspiegel. Hierbei hatte sie jedoch zuvor einen Blumenkübel, eine Parkbank und eine Schaufensterscheibe samt Dekoration überwunden, dies alles natürlich nicht freiwillig, sondern im Rahmen eines Verkehrsunfalls, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde und der Schrecken bei den beteiligten Personen und der Sachschaden sich in Grenzen hielten. Ursächlich für dieses "Drive in" waren jedoch nicht die glasklar geputzten Schaufenster, sondern wahrscheinlich das zum Autofahren eher unbrauchbare Paar Flip- Flops, das sie an den Füßen trug. Mit diesen rutschte sie von der Bremse ab und ..... schon ging die Fahrt dahin. Nicht bekannt wurde hingegen, ob die Langenfelderin anschließend noch die Muße für den terminierten Frisörbesuch hatte.

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Fotos: Polizei Mettmann

Nürnberg - Wohnungseinrichtung flog aus dem Fenster auf Oberleitung und Straße - Polizei überwältigt 38-Jährige

(15.08.2011)

Nürnberg (ots):  Viel Aufsehen und erhebliche Verkehrsbehinderungen erzeugte heute Vormittag eine 38-jährige Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Nürnberger Südstadt. Die Frau warf ihre gesamte Wohnungseinrichtung aus dem Obergeschoss auf die Straße. Als mehrere Streifen der PI Nürnberg-Ost vor Ort eintrafen, fanden die Beamten ein Trümmerfeld vor. Möbel und zahlreicher weiterer Hausrat lagen sowohl auf der Straße als auch auf den Schienen der Straßenbahn. Die Verursacherin wurde von den Einsatzkräften in ihrer Wohnung angetroffen. Sie schien nicht frei von geistiger Verwirrung zu sein und zeigte sich zudem sehr aggressiv. Dennoch gelang es, die 38-Jährige zu überwältigen. Während der Tatzeit musste die Fahrbahn der Allersberger Straße gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Nürnberger Verkehrsbetriebe richteten einen Schienenersatzverkehr ein. Die Oberleitung der Straßenbahn wurde durch herabfallende Gegenstände leicht beschädigt, der Schaden konnte aber schnell behoben werden. Die Hausbewohnerin wurde umgehend dem Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg vorgestellt. Es veranlasste die Einweisung in eine Fachklinik. Polizeibeamte begleiteten den Transport.

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Rotenburg - Kurios - Auto schleppt Badewanne als "Anhänger"

(08.08.2011)

Rotenburg (ots): Bremervörde. Am gestrigen Abend musste sich ein Pkw-Fahrer aus Bremervörde verwundert die Augen reiben, da ihm auf der Landesstraße 123 zwischen Hesedorf und Essel ein Pkw entgegenkam, der an einem circa sechs Meter langen Seil eine Badewanne zog. Die Wanne schlingerte hinter dem Pkw her und verursachte durch die Reibung Funkenflug. Zudem saß auf einem Sitzkissen in der Badewanne noch ein Mitfahrer, der einen Motorradhelm trug. Der Zeuge meldete diesen Leichtsinn der Polizei, die kurz darauf den verantwortlichen 26-jährigen Fahrzeugführer des ziehenden Autos aus Bayern ermittelte und ein Strafverfahren gegen Fahrer einleitete. Schäden auf der Fahrbahnoberfläche der Landesstraße waren zunächst nicht ersichtlich.

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Fotos: Polizei Rotenburg

Delmenhorst/Südkreis Vechta - Umgebauter VW der besonderen Art - "Flexiblität nach ND"

(08.08.2011)

Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst

 

Delmenhorst/Südkreis Vechta (ots): Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie einen "umgebauten" Pkw VW kontrollierten, der im Südkreis Vechta öffentliche Straßen befuhr. Derartige Konstruktionen kennt man ansonsten nur aus der Pkw-Werbung oder aus einem Werbespot eines Norddeutschen Fernsehsenders mit dem Hinweis auf die "Flexibilität" der Norddeutschen Bevölkerung. Der Pkw wurde von zwei 25jährigen Männern genutzt. Aus einer Limousine war ein Cabrio geworden, die Auspuffanlage befand sich oberhalb der Motorhaube, wie bei einem Traktor. Und schließlich hatte man das Gefährt mit selbst bemalten Kennzeichen aus Pappe versehen. Dass sah zwar alles recht spaßig aus, erfüllt jedoch einige Straftatbestände: Urkundenfälschung / Kennzeichenmissbrauch, Steuerverstoß, Pflichtversicherungs- verstoß, diverse Verkehrsordnungswidrigkeiten. Die jungen Männer haben nun ein Strafverfahren auszuhalten.

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Burgscheid - Ungewöhnlicher Einsatz - Labrador-Mischling aus Kanalisation befreit

(13.07.2011)

Burscheid (ots): Ungewöhnlicher Einsatz heute Morgen (13.07.2011) in Burscheid. Gegen 07.50 Uhr hörte eine Zeugin Geräusche aus der Kanalisation im Bereich der Straße Im Hagen. Sofort lokalisierte sie den Ort und konnte das Winseln eines Hundes erkennen. Danach informierte sie Polizei und Feuerwehr. Vor Ort stieg die Feuerwehr in den Schacht hinab und entdeckte den Labrador-Mischling, der danach geborgen wurde. Der Zustand des Hundes ist insgesamt gut, lediglich eine Beule am Kopf wurde festgestellt. Nach derzeitiger Auffassung wurde er nicht an der Fundstelle ausgesetzt. Wie er aber in die Kanalisation geriet und wem der Hund gehört ist ungeklärt.

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Fotos: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

Zwickau/OT Mosel – Dreijähriger Junge klaut Autoschlüssel und durchbricht mit Mercedes zwei Gründstückszäune

(05.06.2011)

Zwickau/OT Mosel: Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall rückten die Beamten am Donnerstagnachmittag in die Dänkritzer Straße aus. Ein dreijähriger Junge hatte die Gunst der Stunde genutzt und seinem schlafenden Vater den Autoschlüssel gestibitzt. Der Knirps setzte sich an das Steuer des Familienautos, das vor einem Gartengrundstück abgeparkt war und löste die Handbremse. Der Mercedes setzte sich in Bewegung und rollte die abschüssige Straße hinab. Das Fahrzeug überquerte die Altenburger Straße und durchbrach zwei Grundstückszäune. Der Dreijährige wurde vorsorglich von einem Arzt untersucht, hatte aber seine erste Probefahrt unversehrt überstanden. Seine Eltern werden für einen Schaden von ca. 5.500 Euro aufkommen müssen.

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Glauchau - Falscher Polizist mit Kelle macht Geschwindigkeitskontrollen

(12.05.2011)

Glauchau: Eine 20-Jährige wurde am 11. Mai 2011, gegen 21.05 Uhr, auf der Mühlenstraße, etwa 50 Meter vor der Kreuzung Lobsdorfer Straße, von einem vermeintlichen Polizeibeamten mit einer beleuchteten Polizeikelle angehalten, weil sie angeblich zu schnell gefahren sei. Dem Mann gehörte augenscheinlich ein dunkler VW Passat Kombi, älteren Baujahrs, welcher eine getönte Heckscheibe hatte und in der Nähe abgestellt war. Da ihr die Situation komisch vorkam, verriegelte die junge Frau ihr Fahrzeug und wollte wegfahren. Der Unbekannte schlug daraufhin gegen die Seitenscheibe des Autos und forderte sie auf auszusteigen. Die Frau fuhr mit ihrem Seat davon und zeigte den Sachverhalt an. Die Ermittlungen innerhalb der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge ergaben, dass von keiner Dienststelle eine solche Kontrolle zu besagter Zeit durchgeführt wurde. Der Mann soll eine grüne Schirmmütze getragen haben, die der echten Uniformmütze der Polizei zum Verwechseln ähnlich sah. Er soll ca. 2 m groß, kräftig und von muskulöser Gestalt gewesen sein. Er hatte kurze Haare und die rechte Augenbraue war gepierct. Auffällig waren seine großen Augen. Außerdem soll er mit einer sehr lauten und tiefen Stimme hochdeutsch gesprochen haben.

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Freiberg - Falsche Polizisten kassieren Bußgelder ab - Polizei sucht Zeugen

(24.03.2011)

Freiberg: Von falschen Polizisten abkassiert (He) Eine 31-jährige Freibergerin wurde am Samstag, dem 12. März 2011, auf der Frauensteiner Straße von falschen Polizisten kontrolliert und wegen eines Mangels am Fahrzeug abkassiert. Die Frau war gegen 17 Uhr auf der Frauensteiner Straße landwärts unterwegs, als sie in Höhe der Gartenanlage nach den Bahnschienen von einem Polizisten mit einer Anhaltekelle gestoppt wurde. Der Fahrer eines vor ihr befindlichen Pkw wurde gleichzeitig von einem anderen Uniformierten angehalten. Nachdem sie dem vermeintlichen Polizisten Fahrzeugpapiere und Fahrerlaubnis ausgehändigt hatte, kontrollierte er diese und lief um das Fahrzeug. Dann sprach er die 31-Jährige wegen eines defekten Abblendlichts an. Als sie den Defekt bestätigte, sprach der falsche Beamte ein Bußgeld mit der Begründung aus, dass sie an zwei Tankstellen vorbeigefahren wäre. Weil die Frau dringend nach Hause musste, zahlte sie 15 Euro in bar. Zuvor hatte der Mann an einem Gerät hantiert, dass die Frau als elektronisches Zahlgerät deutete. Sie musste jedoch nicht quittieren und bekam auch keine Quittung. Der Betrüger wünschte der Frau noch einen schönen Tag und ließ sie weiterfahren. Offensichtlich hatte der Täter die Aufregung der Frau ausgenutzt, die seine Handlung nicht anzweifelte und auch nicht nach einem Verwarngeldbeleg o.ä. fragte. Erst als sie zu Hause ihrem Mann von der Kontrolle erzählte, informierte dieser die Polizei. Auch der Fahrer des anderen Pkw zahlte offensichtlich, auch wenn er sich lautstark mit dem zweiten falschen Polizisten auseinandersetzte. 

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