Reifland/Rauenstein - Mauerkrone der Talsperre Saidenbach erhält zusätzlichen Durchlass
(06.03.2012)
Reifland/Rauenstein (RE): Die Mauerkrone der Talsperre Saidenbach erhält einen zusätzlichen Durchlass. Für die Bauarbeiten ist eine Anordnung, des Freistaates nach der Flut 2002 herausgegeben herausgegeben wurden In allen Talsperren muss der Hochwasserrückhalteraum vergrößert werden. Für die Talsperre Saidenbach wurde der Hochwasserrückhalteraum von einer auf drei Millionen Kubikmeter Wasser vergrößert. Eine Teilentleerung kann nun in 4 Meter Tiefe vorgenommen werden. Für die bestehenden bauarbeiten musster der wasserspiegel erheblich abgesenkt werden. Die Bauarbeiten erfolgen von der Mauerkrone aus über ein abführendes Gerüst. Mit dem Einbau der Schütztafel das außen an der Staumauer über eine elektrische Steuerung hoch und runter gefahren werden kann, wird der Staumeister künftig die Regulierung vornehmen können. Die Bauarbeiten haben sich siet November 2011 bis heute verzögert. Nach wie vo ist die mauerkrone für den Spaziergänger tabu. Mitte Apil ist nun mit der fertigstellung zu rechnen. Die Talsperre Saidenbach ist die größte Trinkwassertalsperre im Verbundsystem Mittleres Erzgebirge und verorgt überwiegend den Raum Chemnitz. Die Stadt Chemnitz hat damals den Bau der Talsperre durchgeführt. Weitere Informationen und Bilder zur Talsperre Saidenbach hier. Link zur Lokalpresse hier.
(GT)
Reifland/K8111 - Gesteinsabbruch an Felswand veranlasst Straßensperrung
(06.03.2012)
Reifland/K 8111 (RE): Die Kreisstraße zwischen den Ortsteilen Wünschendorf und Reifland der Stadt Lengefeld ist seit Freitagabend voll gesperrt. Bereits der Verkehrsfunk verschiedener Radiosender hatten die Volsperrung nach einem "Erdrutsch" am Wochenende verkündet. Ein Gesteinsabbruch hatte die Vollsperrung veranlasst. Das Landratsamt des Erzgebirgskreises hatte die Sperrung am Bahnübergang des Haltepunktes Reifland/Wünschendorf veranlasst zur Gefahrensicherung. Bereits am 09.01.2011 war es zu einem größeren Abbruch an der Felswad gekommen (reifland-erzgebirge.de berichtete). Damals veranlasste das Landratsamt ein Abtragen des losen Gesteins an der Felswand. Skeptiker mahnten zu weiteren Maßnahmen einer Hangsicherung mit eventuellen Hangnetzen usw. an, da Frost und Tauwetter erneute Abbrüche verursachen könnten, dies ist nun erneut eingetreten. Bleibt nun zu hoffen dass das Landratsamt nun weitreichende Maßnahmen zur Sicherung veranlasst. Dabei wird aber vor allem Finazierungsprobleme eine Rolle spielen.
(GT)