Top News Nachrichten Archiv Dresden 2012

Dresden-Langebrück - 51-Jährige stürzt sich vor Zug

(24.03.2012)

Dresden-Langebrück (POL): Heute Morgen stürzte sich eine 51-Jährige am Haltepunkt Langebrück vor einen einfahrenden Regionalexpress aus Görlitz. Sie verstarb noch am Ort. Den Ermittlungen der Dresdner Kriminalpolizei zufolge, handelte die Frau in suizidaler Absicht. Eine Straftat kann demnach ausgeschlossen werden. Die Bahnstrecke musste bis 10.25 Uhr gesperrt werden. Zwischen Klotzsche und Radeberg wurden Schienenersatzbusse eingesetzt.

(GT)

Dresden - Bewaffneter Raubüberfall auf Netto-Markt

(22.04.2012)

Dresden (POL): Ein unbekannter Täter täuschte im Netto-Markt Kaufabsicht für ein Gewürz vor und zog, nach Öffnung der Kasse, aus seiner Jacke eine Pistole, richtete diese auf die 57-jährige Verkäuferin und griff in die Kasse, aus der er eine unbekannte Menge Bargeld entnahm. Anschließend flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Verkäuferin wurde nicht verletzt.

(GT)

Dresden-Hellerau - Zwei Tote bei Verkehrsunfall

(20.04.2012)

Dresden-Hellerau (POL): Gestern Mittag sind zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall auf dem Moritzburger Weg ums Leben gekommen. Der Fahrer (31) eines Ferrari 430 Scuderia war auf dem Moritzburger Weg in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Auf der Strecke verlor der Mann offenbar die Kontrolle über seinen Wagen und kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge schleuderte das Fahrzeug nach links über die Fahrbahn, stieß gegen einen Baum und blieb auf dem Dach liegen. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer (28) wurden tödlich verletzt. Im Zuge der Unfallaufnahme musste der Moritzburger Weg voll gesperrt werden. Zur Bildergalerie hier.

(GT)

Dresden-Coschütz - Linienbus gerät außer Kontrolle - Fahrgast kann Bus stoppen

(13.04.012)

Dresden-Coschütz (POL): Am Freitag Nachmittag verlor ein Busfahrer (51) auf der Tharandter Straße die Kontrolle über einen Linienbus. Im Bus befanden sich etwa 20 Fahrgäste. Der 51-Jährige war mit dem Regionalbus der Linie A auf der Tharandter Straße in Richtung Freital unterwegs. In Höhe der Haltestelle „Gitterseebrücke“ kam der Busfahrer, offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme, nach links von der Fahrbahn ab. Dort streifte der Bus zunächst einen Lichtmast und schob zwei geparkte Pkw Kia weiter auf ein Tankstellengelände. In der Folge erfasste er einen Anhänger. Ein 25-jähriger Fahrgast reagierte geistesgegenwärtig und löste den Fuß des Busfahrers vom Gaspedal, um die Motorbremse zu aktivieren. Nach insgesamt etwa 200 Metern kam der Bus schließlich an zwei weiteren geparkten Pkw zum Stehen. Der Busfahrer als auch zwei Insassen wurden leicht verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden fünf Pkw und zwei Anhänger beschädigt. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Im Zuge der Unfallaufnahme und Abschleppmaßnahmen wurde die Tharandter Straße voll gesperrt.

(GT)

Dresden - Hotelschiff schrammt Augustusbrücke

(04.04.2012)

Dresden (POL): Am 04.04.2012 meldete gegen 01:30 Uhr der Schiffsführer des Fahrgastkabinenschiffes „Swiss Ruby“, dass sein Schiff bei der Durchfahrt (talwärts) gegen 00:50 Uhr die Augustusbrücke in Dresden gestreift hat. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Das Schiff setzte seine Fahrt bis zur Anlegestelle in Meißen fort. Die Wasserschutzpolizei nahm am Liegeplatz in Meißen den Schiffsunfall auf. Außerdem wurde gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Dresden (Brückenmeisterei) der Schaden an der Augustusbrücke begutachtet. Der genaue Schaden kann zurzeit nicht beziffert werden. Für die Augustusbrücke in Dresden ergeben sich keine Einschränkungen für den Fußgänger- bzw. Fahrzeugverkehr. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zum Ablauf und der Ursache der Kollision.

(GT)

Dresden-Klotzsche - Arbeiter bei Staplerarbeiten schwer verletzt

(27.03.2012)

Dresden-Klotzsche (POL): Gestern Nachmittag ist ein 38-jähriger Arbeiter bei einem Unfall schwer verletzt worden. In einer Firma an der Straße Zur Steinhöhe sollte eine Sputteranlage auf einen Lkw verladen werden. Dabei kippte die Anlage aus bislang ungeklärter Ursache von einem Gabelstapler und klemmte den Fuß des Arbeiters ein. Der Mann musste mit schweren Verletzungen in ein Dresdner Krankenhaus gebracht werden. Die Dresdner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

(GT)

Dresden-Leipziger Vorstadt - Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall mit Straßenbahn

(17.03.2012)

Dresden-Leipziger Vorstadt (POL): Der Fahrer (44) eines Ford Mondeo befuhr die Hansastraße aus Richtung Bahnhof Neustadt und bog zunächst links auf die Großenhainer Straße ab. Kurz danach wollte der 44-Jährige verbotswidrig über die stadtwärtige Fahrbahn der Hansastraße in Richtung Stadtzentrum wenden. Beim Queren des Gleisbereiches kam es zum Zusammenstoß mit einer in gleicher Richtung fahrenden Straßenbahn der Linie 3. Der Fordfahrer und sein 32-jähriger Beifahrer mussten aus dem Pkw befreit und mit schweren Verletzungen in Dresdner Krankenhäuser gebracht werden. Der Fahrer (46) der Straßenbahn wurde vor Ort medizinisch betreut. Die Insassen der Bahn blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 14.000 Euro. Der Bereich der Unfallstelle musste bis 19.15 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

(GT)

Dresden-Kemnitz - Suzuki-Biker bei Unfall schwer verletzt

(16.03.2012)

Dresden-Kemnitz (POL): Gestern Morgen erlitt ein 52-jähriger Kradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Meißner Landstraße schwere Verletzungen. Der 52-Jährige war mit seinem Krad Suzuki auf der Meißner Landstraße in Richtung Cossebaude unterwegs. An der Anschlussstelle Dresden-Altstadt musste ein Pkw Mazda (Fahrerin 35 Jahre), welcher vor dem Krad fuhr, verkehrsbedingt an der roten Ampel halten. Dies erkannte der Suzukifahrer offenbar zu spät. Er versuchte noch dem stehenden Pkw auszuweichen, streifte jedoch das Heck des Wagens und kam zum Sturz. Er musste mit schweren Verletzungen in ein Dresdner Krankenhaus gebracht werden. Am Pkw Mazda und am Krad Suzuki entstand ein Sachschaden von jeweils rund 5.000 Euro. Im Zuge der Unfallaufnahme kam es für zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen. Der Fahrverkehr musste an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

(GT)

Dresden-Lockwitz - Schwerer Verkehrsunfall mit sieben Verletzten

(12.03.2012)

Dresden-Lockwitz (POL): Am Sonnabend Nachmittag kam es auf der Dohnaer Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden fünf Menschen schwer und zwei leicht verletzt. Ein 71-Jähriger fuhr mit seinem blauen Pkw Renault Megane die Dohnaer Straße in Richtung Stadtzentrum. In Höhe der Dynamo-Tankstelle bog nach links er auf deren Gelände ab. Dabei kollidierte der Megane mit einem entgegenkommenden roten Pkw Opel Astra. Der Megane-Fahrer sowie seine zwei Insassen, darunter ein elfjähriger Junge, wurden in der Folge schwer verletzt. Der 41-jährige Opelfahrer sowie ein weiterer Mitfahrer (50) wurden ebenfalls schwer, zwei weitere Insassen (m/27, w/28) leicht verletzt. Im Zuge der Unfallaufnahme musste die Dohnaer Straße zwischen Michaelisstraße und Lockwitztalstraße voll gesperrt werden.

(GT)

Dresden-Neustadt - "Cobra 11" in Dresden Neustadt?

(05.03.2012)

Dresden-Neustadt (POL): In den frühen Morgenstunden wollte die Besatzung eines Funkstreifenwagens einen Kleintransporter VW T3 am Albertplatz kontrollieren, da am Fahrzeug entstempelte Kennzeichen angebracht waren. Der Fahrer des Transporters ignorierte die Aufforderung der Polizei jedoch, beschleunigte das Fahrzeug und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Die Fluchtstrecke führte von der Königstraße über die Große Meißner Straße, den Carolaplatz bis hin zum Carusufer. Während der Flucht überfuhr der Fahrer des Kleintransporters mehrere rote Ampeln und nutzte auf der Großen Meißner Straße die Fahrbahn des Gegenverkehrs. Mehrere Fahrzeuge mussten dem VW ausweichen. In einer Sackgasse am Carusufer endete die Flucht schließlich. Als es für den Fahrer des Transporters kein Weiterkommen mehr gab, setzte er abrupt zurück und rammte absichtlich einen Funkstreifenwagen. In der Folge sah sich der verfolgende Polizist gezwungen, seine Pistole einzusetzen. Mit einem Schuss zerstörte er den Reifen des Kleintransporters und verhinderte so eine weitere Flucht. Kurz darauf sprang der Mann aus dem Fahrzeug, rannte in Richtung Elbe und sprang ins Wasser. Nach wenigen Metern kehrte er jedoch wieder zum Ufer zurück. Die Polizisten nahmen den 36-jährigen Polen vorläufig fest. Der Mann wurde aufgrund einer schweren Unterkühlung in ein Dresdner Krankenhaus gebracht. Seinen Beifahrer, ein 27-jähriger Landsmann, hatten die Beamten bereits am Fahrzeug gestellt. Der Grund der Flucht wurde schnell offenbar. Die beiden Männer hatten den Kleintransporter VW T3 kurz zuvor von der Stetzscher Straße gestohlen. Die Dresdner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

(GT)

Dresden-Leipziger Vorstadt - Wohnungsbrand - Sechs Verletzte

(14.02.2012)

Dresden-Leipziger Vorstadt (POL): Am Sonntag, am späten Nachmittag, kam es in der in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rudolf-Leonhard-Straße zu einem Brand. Die Wohnung brannte völlig aus. Sechs Personen, darunter ein Kind (3 Jahre), wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Dresdner Krankenhäuser gebracht. Wie es zu dem Brand kam, ist gegenwärtig noch unklar. Die Dresdner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(GT)

Dresden - Keine Hinweise auf giftige Gase in der TU

(21.01.2012)

Dresden (POL): Nach einem Alarm in einem Chemielabor der Technischen Universität Dresden sind gestern Abend 97 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Es war zu dem Zeitpunkt nicht auszuschließen, dass bei einer chemischen Reaktion hochgiftige Gase entstanden sein könnten. Die Betroffenen kamen daher vorsichtshalber zur ärztlichen Betreuung in verschiedene Krankenhäuser (wir berichteten). Nach ersten Ermittlungen am gestrigen Abend ergaben sich keine Hinweise, dass giftige Gase in den Laborräumen entstanden oder ausgetreten waren. Am Vormittag nahmen Ermittler der Dresdner Polizei den Ort des Geschehens nochmals genauestens unter die Lupe. Aber auch heute fanden die Ermittler keine Hinweise auf giftige Gase. Den Ursprung des verdächtigen Geruches konnten die Spezialisten nicht ermitteln. Inzwischen konnten alle 97 Personen die Krankenhäuser wieder verlassen. Bei Keinem wurden Vergiftungssymptome festgestellt. Die Ermittler sehen derzeit keinen Straftatverdacht. Insgesamt waren gestern 70 Polizeibeamte vor Ort im Einsatz.

(GT)

Dresden-Räcknitz - Zwischenfall im Chemielabor der TU

(20.01.2011)

Dresden-Räcknitz (POL): Am späten Nachmittag kam es in einem Labor der Technischen Universität an der Bergstraße 66 zu einem Zwischenfall beim studentischen Laborprak-tikum des 1. Semesters. Ein Student klagte aus bislang medizinisch noch nicht eindeutig bestimmten Gründen über Übelkeit. Als gleichzeitig ein hinzukommender Student einen typischen Geruch wahrnahm, wurde vorsorglich „das Schlimmste“ angenommen und Havariealarm ausgelöst. Es war nicht auszuschließen, dass bei einer chemischen Reaktion hochgiftige Gase entstanden sein könnten. Vorsorglich wurden 97 Personen evakuiert und mit Bussen der Dresdner Verkehrsbetriebe in Krankenhäuser gebracht. Nach aktueller Information (21.00 Uhr) zeigen sich bei keiner Person irgendwelche Vergiftungssympto-me. Sie werden weiter beobachtet und betreut. Die Dresdner Polizei sicherte die Maßnahmen der Einsatzkräfte der Feuerwehr ab. Die nähere Umgebung wurde abgesperrt. Unter anderem musste auch die Bergstraße für den Fahrverkehr gesperrt werden. Alle ver-fügbaren Retter der Landeshauptstadt waren im Einsatz. Die Dresdner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort und unter Einbe-ziehung von Sachverständigen/Experten der TU Dresden geführt. Demnach ergeben sich bislang keine Hinweise, dass tatsächlich ein giftiges Gas ent-standen oder ausgetreten ist. Vor Ort gehen alle beteiligten Einsatzkräfte davon aus, das Gebäude noch in der Nacht wieder freigegeben zu können. Das betroffene Labor selbst wird allerdings versiegelt und morgen bis in die letzte Ecke erneut untersucht. In einer ersten Einschätzung geht die Polizei davon aus, dass das Zusam-menwirken aller Rettungskräfte gut koordiniert und effizient funktioniert hat. Die Ermittlungen dauern an. Zur Bildergalerie hier.

(GT)

Dresden  - Weitere „Schockanrufe“ - Senioren um 10.000 Euro betrogen

(16.01.2012)

Dresden (POL): Im Laufe der zurückliegenden Woche waren bei sogenannten „Schockanrufen“ zwei Dresdner Senioren um insgesamt 9.000 Euro betrogen worden. Inzwischen haben sich fünf weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Auch in diesen Fällen riefen Unbekannte bei den aus Russland bzw. Kasachstan stammenden 60- bis 82-Jährigen an. Die unbekannten Anrufer sprachen Russisch und gaben sich als Rechtsanwälte aus. Auf emotionale Art und Weise teilten sie den Angerufenen mit, dass nahe Angehörige in Verkehrsunfälle verwickelt wurden. Dabei seien Dritte schwer verletzt worden. Zur Regulierung von angeblich drohenden Strafzahlungen bzw. zivilrechtlichen Ansprüchen forderten sie von den verunsicherten Senioren jeweils bis zu 15.000 Euro. Drei der Senioren durchschauten die betrügerische Absicht der Täter. Am Freitag dem 13. allerdings übergaben eine 60-Jährige und ein 82-Jähriger jeweils 5.000 Euro an eine Person, die sich ebenfalls als Rechtsanwalt ausgab. Erst später erkannten die beiden Senioren, dass ihnen am Telefon eine frei erfundene Geschichte erzählt und ihre Sorge um Familienangehörige ausgenutzt worden war.

(GT)

Dresden - Soko Rex des LKA Sachsen durchsucht in der rechtsextremen Szene in vier Bundesländern

(13.01.2012)

Dresden (POL/LKA): Seit gestern Morgen durchsuchen Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen und der Bereitschaftspolizei Dresden 44 Wohnungen und Nebengelasse in den vier Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen. Unterstützt werden sie dabei zusätzlich von Polizeikräften der Länder. Grund für diese Durchsuchungen ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Den  41 Beschuldigten wird vorgeworfen, am 30. September 2011 auf dem Marktplatz in Stolpen vermummt  an einer nicht angemeldeten Demonstration der rechtsextremen Szene teilgenommen zu haben. Dieser Aufmarsch unter dem Motto „Werde unsterblich“ ist eine Aktionsform von Rechtsextremisten, die zur Verbreitung ihrer Ideologie genutzt wird. Solche Aktionen, auch unter der Bezeichnung „Volkstod“ bekannt, sind im ganzen Bundesgebiet zu verzeichnen. Die Versammlungsteilnehmer treten dabei kurzfristig und ohne Anmeldung auf, tragen schwarze Kleidung, meist mit aufgezogener Kapuze und weißen Gesichtsmasken. Während der Demonstration werden von den Teilnehmern oft Fackeln mitgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

(GT)

Dresden  - Polizei legt 25-jährigen Serieneinbrecher das Handwerk

(12.01.2012)

Dresden (POL): Im vergangenen Jahr kam es vermehrt zu Einbrüchen in Büros und Geschäfte in der Landeshauptstadt. Im Rahmen der Ermittlungen der Dresdner Polizei geriet der 25-Jährige in das Visier der Kriminalisten. Schließlich erhärtete sich der Verdacht, dass der junge Mann  zahlreiche Einbrüche begangen hatte. Dabei sah es der 25-Jährige neben Bargeld vorrangig auf technische Geräte ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchten Kriminalbeamte vergangene Woche insgesamt sieben Wohnungen, Bungalows, Garagen und  Lagerhallen in Dresden und Radebeul. Die Ermittlungen legten nahe, dass der 25-Jährige dort seine Beute hortete. Dieser Verdacht bestätigte sich bei der Durchsuchung. Die Dresdner Polizei stellte umfangreiches Diebesgut sicher. Die Palette reichte dabei von Laptops und Handys, über Geldkassetten und Werkzeuge bis hin zu Fahrrädern sowie aufgebrochenen Tresoren. Allein in einer Garage in Dresden-Coswig fanden die Beamten Gegenstände, die 15 Einbrüchen zuzuordnen waren. Der Gesamtschaden dieser Einbrüche beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Nach einer ersten Auswertung des sichergestellten Diebesgutes, werfen die Ermittler dem Tatverdächtigen bislang 50 Einbrüche in Büros, Geschäfte, Wohnungen und Fahrzeuge vor. Das Gros dieser Taten wurde im Verlauf des vergangenen Jahres in Dresden und im Umland verübt. Die Fülle des sichergestellten Diebesgutes deutet jedoch darauf hin, dass der 25-Jährige für weitere Straftaten die Verantwortung trägt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden ist der 25-Jährige zwischenzeitlich einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Dieser erließ gegen den Mann antragsgemäß Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 25-Jährige befindet sich nunmehr in der JVA Dresden.

(GT)

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