Top Nachrichten-Archiv Sachsen 2011

Schkeuditz - Brand im Vereinshaus - 60.000 EURO Schaden

(30.12.2011)

Schkeuditz (POL): Heute gegen 2.40 Uhr kam es aus bisher unbekannter Ursache zum Brand des Vereinshauses vom Hundesportverein. Durch den Brand entstand ein bisheriger Schaden von ca. 60.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.

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Leipzig - Hinweise des Brandschutzamtes zum Umgag mit Pyrotechnik zum Jahreswwechsel

(29.12.2011)

Leipzig (POL)/BSA): Da in der Vergangenheit immer wieder ein paar Böller in der Nachbarschaft zu hören waren und immer wieder über abgesprengte Finger und Hände berichtet wurde, gibt es hier ein paar nützliche Tipps aus dem Brandschutzamt.

- Es dürfen nur pyrotechnische Erzeugnisse gezündet werden, die von der Bundes-anstalt für Materialforschung und Materialprüfung (BAM) zugelassen wurden (zu erkennen an der Kennzeichnung mit den Buchstaben „BAM“)
- Billigware aus Osteuropa oder Asien hat keine Zulassung in Deutschland – Gefahr von unberechenbaren Reaktionen – Lebensgefahr!
- Feuerwerkskörper (pyrotechnische Erzeugnisse) gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen (wenn Gebrauch untersagt) sowie alkoholisierten Personen
-Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden
- Gebrauchsanweisung nach dem Kauf aufmerksam studieren – kurz vor dem Anzünden ist es zu spät (Alkoholkonsum, Dunkelheit)
- Sicherheitsabstand zu Personen, Gebäuden, Bäumen, brennbaren Stoffen (ausgetrocknete Rasenflächen) und geparkten Fahrzeugen halten
- Angezündete Knaller sofort wegwerfen
- Knaller nicht zusammenbinden oder gemeinsam anzünden
- Knaller nicht in Dosen oder Flaschen zur Explosion bringen – Lebensgefahr!
- Ausgegangenes Feuerwerk „Blindgänger“ nicht aufheben und wieder anzünden, sondern unbrauchbar machen (in bereitgestellten Wassereimer werfen)
- Raketen nur senkrecht von sicherem Standort aus abfeuern (mit Sand gefüllte Sektflasche oder besser: leere Flaschen im Flaschenkasten), sonst besteht die Gefahr des Umkippens der Flasche und einer unkontrollierten Flugbahn
- Raketen nicht aus der Hand oder von Balkonen aus zünden
- Auf freie Flugrichtung der Raketen achten, niemals auf Menschen und Tiere oder Gebäude zielen
- Bei starkem Wind zum Abfeuern von Raketen freie Flächen suchen (Gefahr des Abdriftens)
- Für den Notfall Eimer mit Wasser oder Feuerlöscher bereit halten
- Beim Verlassen der Wohnung zum Abfeuern von Raketen Fenster und Türen schließen – die Gefahr des Verirrens einer Rakete ins Zimmer ist geringer - und wenn doch einmal eine Scheibe durchschlagen wird und ein Brand entsteht, bleibt der Entstehungsbrand auf das betreffende Zimmer beschränkt (bei offener Tür entsteht Durchzug -> Kaminwirkung im Haus), der zum schnellen Anfachen des Brandes führt
- Tischfeuerwerkskörper nur auf nicht brennbarer Unterlage abbrennen
- Bei ausbrechenden Bränden sofort die Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren

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Markersdorf/ OT Gersdorf - In Kirche eingebrochen

(28.12.2011)

Markersdorf/OT Gersdorf (POL): Aus einer Kirche im Ortsteil Gersdorf wurden von dreisten Dieben sechs Altarleuchter  aus dem 17. Jahrhundert mitgenommen. Diese hatten einen Wert von circa 3.000,- €. Außerdem wurde durch das gewaltsame Eindringen der Täter die Sakristei teilweise beschädigt.

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Bautzen - 25-jährige Frau getötet – Täter auf der Flucht

(20.12.2011)

Bautzen (POL): Am 18. Dezember, gegen 20:30 Uhr erhielt die Polizei in Berlin Kenntnis über ein Tötungsverbrechen. Dabei wurde mitgeteilt,  dass in einer Bautzener Wohnung ein 33-jähriger Mann seine 25 Jahre alte Freundin getötet haben soll. Der Täter ist nach der Tat mit dem 18 Monate alten gemeinsamen Kind im Auto nach Brandenburg geflüchtet. Während der Flucht informierte er eine Bekannte über die Tat. Durch die Polizei Brandenburg konnte kurz darauf das Fluchtfahrzeug an der Bundesautobahn 13 „Raststätte Bersetal“ gestellt werden. Der Täter flüchtet zu Fuß. Im Auto fand die Polizei das unversehrte Kleinkind. Gleichzeitig suchten Ermittler den angegebenen Tatort in Bautzen auf der Rosenstraße auf. Dort fand man eine leblose Frau, welche nach ersten Erkenntnissen einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Derzeit laufen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Täter. Die Mordkommission der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien hat die Ermittlungen zum Tötungsdelikt aufgenommen.  

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Lindenau - Dinner im Supermarkt endet in Prügelei 

(16.12.2011)

Lindenau (POL): Ein Kunde betritt den Supermarkt, steuert zum Spirituosenregal, trinkt dort eine viertelste Flasche Schnaps und isst eine Packung Scampis. Der Kassierer bemerkt diesen Vorfall und fordert den Kunden auf, die Sachen an der Kasse zu bezahlen. Der Kunde aber wehrte sich. Es kam zu einer handfesten Prügelei, bei der dem Angestellten die Brille von der Nase geschlagen wurde. Gegenüber der herbeigerufenen Polizei äußerte der Kunde, dass er bemerkt hatte, dass er kein Portemonnaie bei sich hatte und die Ware deshalb im Markt verzehren wollte. Er hat sich nun wegen Diebstahls und vor allem wegen Körperverletzung zu verantworten.

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Bannewitz - Fliegerbombe entschärft - 250 Einwohner evakuiert

(15.12.2011)

Bannewitz (POL): Am Dienstag wurde bei Bauarbeiten in Bereich Bannewitz eine amerikanische 150 kg-Sprengbombe mit Kopfzünder gefunden. Auf Grund dessen, dass sie nicht transportiert werden konnte, erfolgte heute durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der LPD ZD die Entschärfung. In dem Bombentrichter fanden die Experten noch weitere Granaten, Stabbrandbomben, Panzerfäuste, Magazine und Patronen. Es erfolgte dazu heute im Bereich der Deutschützer Straße - Mühlenweg - Rosentitzer Straße - Nöthnitzer Straße die Evakuierung von 24 Häusern mit 250 Einwohnern. Gegen 13.00 Uhr war die Bombe erfolgreich entschärft und es konnten alle wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

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Freiberg/Dresden - Kabinett beschließt Neufassung des Förderprogramm "ESF-Mikrodarlehen"

(13.12.2011)

Freiberg/Dresden (MS): Künftig können auch ältere Unternehmen (bis fünf Jahre nach der Gründung) ein Mikrodarlehen beantragen, teilt das Landratsamt Mittelsachsen mit. Bisher lag die Fördergrenze bei drei Jahren. Zudem werden die Branchen Bau- und Gastgewerbe, die seit Februar kein Mikrodarlehen mehr erhalten konnten, wieder in die Förderung aufgenommen. „Mikrodarlehen helfen das Wachstum kleiner Unternehmen zu finanzieren“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Die Förderpraxis habe gezeigt, dass die mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereitgestellten Mikrodarlehen ein stark nachgefragtes Instrument sind. Seit Auflage des Förderprogramms 2006 wurden rund 2 300 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 35 Millionen Euro an Gründer und junge Unternehmen ausgereicht. Das Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) hat den Mikrodarlehensfonds aufgrund der hohen Nachfrage in den zurückliegenden Monaten aufgestockt. Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden. Ein wichtiger Bestandteil ist eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, wie der Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Sie fertigt diese kostenfrei an. Die Kreditsumme beträgt maximal 20.000 Euro über fünf Jahre. Der Eigenanteil am Gesamtvorhaben beläuft sich bei mindestens 20 Prozent und für betriebliche Investitionen mindestens 40 Prozent (auch in Form von Sacheinlagen und Eigenleistungen möglich). Ausgeschlossen von der Förderung sind unter anderem Autohäuser, Ernährungsgewerbe, exportbezogene Tätigkeiten sowie Handelsvertreter und Vertriebsbeauftragte. Informationen gibt es im Internet unter www.sab.sachsen.de.

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Görschlitz - Sägewerk brennt vollständig nieder

(13.12.2011)

Görschlitz (POL): Aus bisher unbekannter Ursache kam es am 11. Dezember 2011, gegen 18.10 Uhr zum Brand des Sägewerkes. Die Feuerwehren Gröschlitz, Authausen, Bad Düben, Delitzsch, Eilenburg, Doberschütz, Kossa, Mockrehna, Pressel, Wildenhain kamen mit 150 Kameraden und 25 Fahrzeugen zum Einsatz. Dank der Arbeit der Kameraden konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus verhindert werden. Das Sägewerk brannte komplett nieder. Ebenfalls verbrannt sind u.a. ein LKW und ein Gabelstapler. Fässer mit Diesel und Gasflaschen explodierten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.  Für die Löscharbeiten musste die B 183 bis ca. 9.00 Uhr des 12. Dezember gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen entstand ein Sachschaden von ca. 600.000 Euro. Ein 44-jähriger Mann aus dem Umfeld der geschädigten Familie wurde gestern (11.12.) Abend wegen des dringenden Verdachts der Brandstiftung vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat Haftbefehl beantragt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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A 9/AST Schkeuditzer Kreuz-Großkugel - LKW kracht auf Kleintransporter - Ein Schwerverletzter

(10.12.2011)

A 9/AST Schkeuditzer Kreuz-Großkugel (POL): Der Fahrer (57) eines LKW MAN mit Anhänger fuhr am 8. Dezember 2011, gegen 23.40 Uhr, auf einen vorausfahrenden Kleintransporter (Peugeot) mit Anhänger auf. Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt. Durch den Unfall wurden zwei Fahrspuren zeitweise blockiert. Sachschaden ca. 35.600 Euro.

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Zittau/Liberec (Tschech.) - Tschechische Polizei stellt in Liberec  Bankräuber von Zittau

(07.12.2011)

Zittau/Liberec (Tschech.) (POL): Durch die Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Liberec (Tschechien) konnte am 02.12.2011 in den Nachmittagsstunden im Stadtgebiet von Liberec ein 31-jähriger  Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Dieser wurde in der Folge sowohl durch Zeugenaussagen als auch im Bildvergleich mit den Täterbildern der Überwachungskamera eindeutig als der Täter zum Banküberfall in Zittau am 29.11.2011 identifiziert. Er führte noch ca. 25.000,- € Bargeld in Scheinen und eine Pistole, welche offensichtlich beim Banküberfall benutzt wurde, bei sich. Der mutmaßliche Bankräuber wurde noch am Wochenende in Untersuchungshaft genommen. Beim Raubüberfall in der Volksbank-Filiale am Zittauer Markt bedrohte der Räuber eine Angestellte und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Mit mehreren zehntausend Euro flüchtete der Täter anschließend zu Fuß. Beim Überfall wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Raubstraftat sind noch nicht abgeschlossen.

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A 4/Görlitz-Dresden - Polnische Sattelzugmaschine fährt am Tunnel auf Schilderfahrzeug der Autobahnmeisterei - 80.000 EURO Schaden

(07.12.2011)

A 4/Görlitz-Dresden (POL): Wegen anstehender Wartungsarbeiten im Autobahn-Tunnel „Königshainer Berge“ hatte die zuständige Autobahnmeisterei gestern Vormittag im betreffenden Bereich die rechte Fahrspur gesperrt. Der gesamte Autobahnverkehr wurde deshalb über die linke Fahrspur geleitet. Ein Schilderfahrzeug der Autobahnmeisterei stand in diesem Zusammenhang vor dem Tunneleingang. Vermutlich war der Fahrer (49) einer polnischen Sattelzugmaschine unaufmerksam. Er fuhr nämlich gegen 09:30 Uhr mit seinem Gefährt auf das stehende Fahrzeug auf, driftete dann in die Leitplanke. Verletzt wurde niemand. Ersten Schätzungen zufolge soll der Unfallschaden rund 80.000,- € betragen. Die BAB 4 musste wegen der Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

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Jesewitz - Schwerer Arbeitsunfall - 61-Jähriger unter Metallplatte begraben

(02.12.2011)

Jesewitz (POL): Mit einer Krananlage setzte heute (1.12.), gegen 10.00 Uhr, ein 61-jähriger Mann Metallplatten in einer Halle im Gewerbegebiet um. Aus bisher unbekannter Ursache löste sich eine Platte und fiel auf den Mann. Dieser wurde durch einen Kollegen unter der Metallplatte liegend aufgefunden. Er wurde schwerst verletzt in ein Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungsarbeiten dauern noch an.

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Schildau - Tragischer Unfall - Beifahrer von LKW in laderampe eingeklemmt

(02.12.2011)

Schildau (POL): Der Fahrer (66) eines LKW DAF lieferte am 30. November 2011, gegen 11.30 Uhr, Waren in einer Firma in der Sitzenrodaer Straße an. Nach Beendigung des Entladevorganges fuhr er vor. Der Beifahrer (69) verschloss die hinteren Türen des LKW. Aus unbekannter Ursache rollte der LKW zurück, wobei der Beifahrer zwischen dem LKW und der Laderampe eingeklemmt wurde. Der 69-Jährige erlitt tödliche Verletzungen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Görlitz - 100.000 Euro für Hinweise zur Aufklärung des Brandes im Görlitzer Rosenhof

(02.12.2011)

Görlitz (POL): Als am 30.12.2010 eine Reinigungskraft gegen 04:00 Uhr den Rosenhof betrat, bemerkte sie Brandgeruch und Rauch. Sie verständigte sofort die Feuerwehr. Kurz darauf fing es an zu brennen. Die Feuerwehr löschte bis kurz vor 07:00 Uhr. Schäden waren im Bereich der Badminton-Halle und des Fitnessbereiches des Hotels entstanden. Trotzt umfangreicher Ermittlungen und Spurenauswertungen konnte der Brand im Görlitzer Hotel „Rosenhof“ noch nicht aufgeklärt werden. Abermals wenden sich die Ermittler an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise. Für Informationen zur Aufklärung des Brandschadens vom 30.12.2010 im Hotel Rosenhof, Geschwister-Scholl-Straße 15, 02827 Görlitz, welche zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des oder der Täter führen, wird von der Versicherung eine Belohnung von 100.000,- € ausgesetzt. Wer kann Hinweise zur Tat oder zu Tätern geben? Wer hat an diesem 30.12.2010 am „Rosenhof“ verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen? Hinweise in diesem Zusammenhang an das Führungs- und Lagezentrum der Polizei in Görlitz unter Tel. 03581 468-224 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Chemnitz/Freie Presse - Tillich: "Sachsen lässt sich seine Leistungsfähigkeit nicht von Rechtsestremisten kaputt machen" - Erstes Interview des Regierungschefs zum Zwickauer Terror-Trio

(25.11.2011)

Chemnitz (ots): Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich erstmals in einem Interview zum Fall es Zwickauer Terror-Trios geäußert. Der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse" (Donnerstagausgabe) sagte er, Sachsen werde sich seinen Ruf und seine Leistungsfähigkeit nicht von Rechtsextremen und Terroristen kaputt machen lassen. "Unser Land ist wirtschaftlich gut unterwegs, unsere Forschungseinrichtungen haben Weltgeltung. Dieses positive Stellung haben wir hart erarbeitet", betonte Tillich. Die Mordserie und der Bezug zum Freistaat seien ein Einschnitt. "Für Abwiegeln und Verharmlosung ist kein Platz mehr. Das gilt für jeden Bürger", sagte der Regierungschef. Auch jene, die ihre Stimme der NPD gegeben oder mit dem Gedanken gespielt hätten, dies zu tun, wüssten nun, wozu rechtsextremistisches Gedankengut fähig ist.

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Görlitz/B 6 - Warnschuss in Hinterreifen stoppt Autodieb

(24.11.2011)

Görlitz/B 6 (POL): Eine Streife der gemeinsamen Fahndungsgruppe aus Bundes- und Landespolizei nahm am Mittwochabend einen 32-jährigen Mann fest. Jener war mit einem VW Golf auf der Autobahn unterwegs, hatte Kennzeichen angebracht, die nicht zum Fahrzeugtyp passten. Dieses Detail fiel den Polizisten kurz vor Görlitz auf. Sie verfolgten den VW und hielten ihn wenig später an. Der Ertappte wollte sich den Polizisten an der Ampelkreuzung entziehen, beschädigte dabei einen vor ihm stehenden Mercedes (Gesamtschaden: ca. 4.000,- €). Während des Zugriffs musste einer der Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machen. Er schoss gezielt in den linken Hinterreifen des VW. Der Pkw, mit dem der 32-Jährige gestellt wurde, war erst wenige Stunden zuvor in Schweinfurt gestohlen worden. Der Mann wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

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Leipzig/Gohlis - Nach Suizid eines 24-Jährigen Indoorplantage gefunden

(24.11.2011)

Leipzig/Gohlis (POL): Gestern Abend sprang ein Leipziger (24) in suizidaler Absicht vom Balkon seiner Wohnung in der fünften Etage eines Mehrfamilienhauses. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Leiche des Mannes wurde in die Rechtsmedizin gebracht. Polizeibeamte öffneten die Wohnung und fanden in einem Zimmer  Betäubungsmittel – ca. 100 g Cannabis. Ein Rauschgiftsuchhund kam zum Einsatz. In einem anderen Raum wurden die Beamten erneut fündig: Es befand sich darin eine professionelle Indooranlage mit 90 Marihuanapflanzen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

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Zittau - 7-jähriger Junge stürzt aus Fenster im 3. Stock und hat Schutzengel

(23.11.2011)

Zittau (POL): Ein 7-jähriger Junge ist gestern Abend aus einem Fenster im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses in der Zittauer Johannesstraße gefallen. Eine Zeugin hatte von ihrem Balkon aus das Kind auf dem Gehweg liegen gesehen und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Der Junge musste wegen seiner Verletzungen in eine Dresdener Klinik gebracht werden. Nun ermittelt die Polizei zu den Umständen des Sturzes. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden.

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Löbau/OT Ebersdorf - Wohnhaus aufgebrochen  und Einbauküche entwendet

(17.11.2011)

Löbau OT Ebersdorf (POL): Unbekannte Täter brachen in das Wohnhaus ein und entwendeten aus diesem die komplette Einbauküche. Der Gesamtstehlschaden beträgt ca. 5.000 Euro und der Sachschaden ca. 1.000 Euro.

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Markkleeberg - 28-Jähriger flüchtet vor Polizei -  Fahrer ohne Fahrerlaubnis und  Fahrzeug gestohlen

(15.11.2011)

Markkleeberg (POL): Gestern, gegen 19.30 Uhr, sollte der Fahrer eines PKW VW Golf 3 einer allgemeinen Verkehrskontrolle durch Beamte der PD Westsachsen unterzogen werden. Der Fahrer versuchte sich dieser Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Dabei kam der PKW aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve Ring/August-Bebel-Straße von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen abgeparkten PKW Opel. Der Fahrer setzte seine Flucht fort. An der Einmündung Ring/Koburger Straße konnte der VW Golf durch die Polizeibeamten gestoppt werden. Dabei wurde festgestellt, dass der Golf in der Zeit vom 9. November bis 11. November in Leipzig gestohlen worden ist. Weiterhin ist der 28-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er stand unter Einwirkung von alkoholischen und berauschenden Mitteln. Die entsprechenden Tests verliefen positiv. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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Dippoldiswalde - Vermisster Mann durch Polizeihubschrauber gefunden

(14.11.2011)

Dippoldiswalde (POL): Ein 56-jähriger Mann aus dem Heim für betreutes Wohnen begab sich auf einen Spaziergang und kehrte bis 18.50 Uhr nicht zurück. Er war bei Temperaturen um die 0 Grad nicht witterungsgemäß gekleidet und benötigte Medikamente. Auf Grund der Gesamtumstände konnte eine Gefahr für Leib und Leben des Mannes nicht ausgeschlossen werden. Neben den Polizeibeamten kamen zur Suche auch Kräfte des DRK und des THW zum Einsatz. Zur Unterstützung der Suche wurde von den Beamten ein Polizeihubschrauber angefordert.  Dieser kam mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz. Gegen 21.55 Uhr fand die Hubschrauberbesatzung den Vermissten im Bereich der Vorsperre der Talsperre Malter. Er steckte bis zur Hüfte im Schlamm und war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien. Durch Polizei, Rettungsdienst, Bergwacht und THW wurde der Mann geborgen und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

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B 156/Boxberg/Weißwasser - Fahndungsgruppe entdeckt in polnischem Transporter 80 gestohlenen Räder und per Haftbefehl Gesuchten

(10.11.2011)

B 156/ Boxberg/Weißwasser (POL): Während Kontrollmaßnahmen der Gemeinsamen Fahndungsgruppe der Bundes- und Landespolizei (GFG) wurde gestern Vormittag an der B 156 ein polnischer VW-Transporter (Crafter) überprüft. Im Fahrzeug saßen drei Insassen (24, 26 und 32 Jahre alt). Im Kofferraum des Wagens fanden die Beamten 80 hochwertige Kompletträder (überwiegend für Toyota und Lexus).  Zur Herkunft der 80 Räder befragt, gaben die Kontrollierten an, diese im Grenzgebiet zwischen Italien und Österreich gekauft zu haben. Die vorgelegten Kaufverträge allerdings waren augenscheinlich gefälscht worden. Obendrein ergab eine Recherche zu den drei Personen, dass gegen den 32-Jährigen ein aktueller (in Brandenburg erlassener) Haftbefehl vorliegt. Woher die Räder stammen, konnten die Polizisten auch rasch ermitteln. Sie verschwanden bei einem Einbruch in zwei Lagercontainer einer Nürnberger Autofirma. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.

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Lobstädt - Großbrand in Recyclingfirma - 7 Feuerwehren im Einsatz

(10.11.2011)

Lobstädt (POL): Aus bisher unbekannter Ursache kam es am 9. November 2011, gegen 22.20 Uhr, zum Brand einer Lagerhalle einer Recyclingfirma. Die Halle brennt immer noch in voller Ausdehnung auf einer Fläche von ca. 2.000 Quadratmetern. In der Halle sind hauptsächlich gepresste Kunststoffabfälle gelagert. Das Umweltamt war vor Ort und führte gemeinsam mit der Feuerwehr Messungen durch. Nach Aussagen des Umweltamtes geht nach ersten Auswertungen der Luft- und Wasserproben keine Gefahr für die Bevölkerung aus. (siehe Pressemitteilung des Landratsamtes). Das Löschwasser wird gesammelt und durch Fachfirmen entsorgt. Die Löscharbeiten gestalten sich als schwierig. Zurzeit sind Wasserwerfer der Feuerwehr im Einsatz. Der Wind lässt das Feuer immer wieder aufflackern. Die Halle kann nicht betreten werden, da Einsturzgefahr besteht, so dass nur von außen gelöscht werden kann. Durch die Feuerwehr wird ein Bagger eingesetzt. Dieser zieht die Brandlast (Müll) nach außen. Diese wird dann mit einem Schaumteppich zugedeckt. Nach ersten vorläufigen Schätzungen der Feuerwehr wird die Halle noch zwei Tage brennen. Durch den Wind wird die Qualmwolke in Richtung Lobstädt geweht. Die Anwohner wurden mittels Lausprecherdurchsagen gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten. Im Einsatz sind mit wechselnder Besetzung die Feuerwehren Borna, Kahnsdorf, Großzössen, Lobstädt, Neukieritzsch, Groitzsch, Elstertrebnitz sowie das Feuerwehrtechnische Zentrum des Landkreises und der stv. Kreisbrandmeister. Es kamen ca. 60 Kameraden der Feuerwehren zum Einsatz. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

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Leipzig - 25-jährige Frau schwehr verletzt aufgefunden

(10.11.2011)

Leipzig (POL): Die Polizei wurde am gestrigen Nachmittag zu einer schwer verletzten 25-jährigen Frau gerufen. Diese lag bei Eintreffen der Polizei und des Rettungs-wesens mit Kopfverletzungen im Treppenhaus. Nach einer medizinischen Erst-versorgung kam die junge Frau in ein Leipziger Klinikum. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ermittelt in alle Richtungen.

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Zittau - Verletzte Transporter-Fahrerin muss von Feuerwehr aus Auto geborgen werden

(09.11.2011)

Zittau (POL): Eine 56-jährige Transporter-Fahrerin (VW) wollte am 08.11. in Zittau die B 99 überqueren. Dabei kollidierte ihr Wagen mit einem von rechts kommenden Hyundai (Fahrerin 61). Bei dem Unfall kippte der  Transporter auf die Seite. Die verletzte Fahrerin musste von der Feuerwehr geborgen werden, wobei während der Bergung die betroffene Bundesstraße kurzzeitig gesperrt werden musste. Der Unfall-Schaden: etwa 15.000,- €.

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Leipzig/OT Plaußig-Portitz - Erneut Reifenstecher unterwegs - An 15 Pkws Reifen zerstochen

(07.11.2011)

Leipzig/OT Plaußig-Portitz (POL): Am Samstagfrüh wurde die Polizei nach Plaußig-Portitz gerufen. Hier stellten die Beamten fest, dass an insgesamt 15 Fahrzeugen der unterschiedlichsten Typen, wie Ford, Skoda, Opel, Peugeot und Toyota, teilweise ein bzw. an manchen Fahrzeugen zwei Reifen zerstochen worden waren. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro.

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Leipzig/OT Lindenthal - Renault Clio nach Überschlag Totalschaden und ein Schwerverletzter

(07.11.2011)

Leipzig/OT Lindenthal (POL): Ein 38-jähriger Renault-Clio- Fahrer fuhr die Louise-Otto-Peters-Allee in stadtauswärtige Richtung. Ca. 200 Meter nach der Bahnbrücke kam er mit seinem PKW an die linke Bordsteinkante, schleuderte danach nach rechts über die beiden Fahrstreifen. Hier überschlug er sich dann ca. vier Meter die Böschung hinab auf das angrenzende Feld. Am PKW entstand Totalschaden. Der 38-Jährige verletzte sich und wurde stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Der sofort durchgeführte Alkomattest ergab einen Wert von 1,68 Promille. Die Verkehrspolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung im Straßenverkehr ein. Die Fahrerlaubnis  wurde eingezogen.

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A 9/AST Landsberg-Brehna - Schwedischer Radfahrer verirrt sich auf der Autobahn

(04.11.2011)

A 9/AST Landsberg-Brehna (POL):  Nicht schlecht staunten heute mehrere Kraftfahrer als in Höhe AST Landsberg ein Radfahrer auf der BAB 9 auffuhr. Durch das Autobahnpolizeirevier Weißenfels wurde ein Funkwagen eingesetzt, der den jungen Mann „einsammelte“ und in Höhe Brehna an einen Funkwagen der Polizeidirektion Westsachsen übergab. Die brachte den 23-jährigen Schweden zur nächsten Landstraße. Er wollte auf schnellstem Weg nach Halle. Er hatte sich nach eigenen Aussagen verfahren und stand plötzlich auf der Autobahn. Zu wenden traute sich der junge Mann allerdings auch nicht. Seine Schutzengel hatten wieder einen arbeitsreichen Tag.

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BAB 14/AST Döbeln-Leisnig - LKW durchbricht Wildschutzzaun - bergungsarbeiten sorgen für Stau

(04.11.2011)

A 14/AST Döbeln-Leisnig (POL): Gestern (03.11.) gegen 6.45 Uhr, kam der Fahrer eines LKW Iveco aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildzaun und kam ca. 30 Meter weiter auf einem Feld zum Halten. Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der LKW hatte Gitterpaletten mit Autositzkonsolen geladen. Während der Bergungsarbeiten wurde zeitweise die eine bzw. beide Fahrpuren gesperrt. Es kam zu mehreren Kilometern Stau. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

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Döbeln/Leipzig - Einrichtung eines Bürgertelefons der SOKO Aladin

(03.11.2011)

Döbeln/Leipzig (POL): Im Rahmen der Ermittlungen zu einem unbekannten Täter der am 1.11.2011 in der Pizzeria Aladin in Döbeln den Inhaber (41) erschossen hat wurde ein kostenloses Bürgertelefon von der SOKO Aladin eingerichtet. Hinweise oder Informationen, die im Zusammenhang mit dieser Straftat stehen, können hier Bürgerinnen und Bürger direkt an die SOKO Aladin übermitteln. Nummer des kostenfreien Bürgertelefons: 0800- 6647653. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zur Bildergalerie hier.

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Zedlitz - Skoda-Fahrer begeht fahrerflucht - Biker schwer verletzt

(02.11.2011)

Zedlitz (POL): Aus bisher unbekannter Ursache bremste am 1. November 2011, gegen 16.45 Uhr, der unbekannte Fahrer eines silberfarbenen Skoda Fabia auf der Platekaer Straße. Um nicht aufzufahren leitete der nachfolgende Fahrer eines Krads vom Typ Yamaha eine Notbremsung ein, stürzte und verletzte sich schwer. Der Skoda-Fahrer stieg kurz aus, schaute nach seinem Fahrzeug setzte dann aber seine Fahrt ohne sich um den immer noch auf der Straße liegenden Kradfahrer zu kümmern fort. 

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Wildenhain - Fußgänger in Windschutzscheibe geschleudert und schwer verletzt

(01.11.2011)

Wildenhain (POL): Der Fahrer (38) eines PKW Opel befuhr am 30. Oktober 2011, gegen 17.30 Uhr, die Hauptstraße in Richtung Mockrehna. In Höhe Haus Nr. 1 erfasste er aus bisher unbekannter Ursache einen Fußgänger der die Fahrbahn überquerte. Der Fußgänger (48) wurde in die Frontscheibe geschleudert und schwer verletzt.

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A 17/Pirna - Biker düst mit 220 km/h vor Videowagen

(01.11.2011)

A 17/Pirna (POL): Der Fahrer einer Triumph Daytona nutzte bei herrlichem Motorradwetter den letzten Tag, an dem das Saisonkennzeichen seines Bikes gültig war und fuhr sich mächtig Ärger ein. Der Besatzung des zivilen Videowagens der Autobahnpolizei fiel der Mann auf, weil er zunächst mit über 160 km/h durch den Tunnel Altfranken fuhr. Dieser ist - wie die kommenden auch - auf 80 km/h beschränkt. Nach dem Tunnel gab er Gas und fuhr mit fast 200 km/h in der auf 100 km/h beschränkten Strecke bis zum nächsten Tunnel. Dort war er mit Tempo 150 bis 170 unterwegs. Nach der Tunnelkette trieb er sein Bike bis auf 220 km/h und konnte an der Autobahnabfahrt Prohlis gestellt werden. Fazit:  der 40-Jährige muss sich darauf einstellen, drei Monate seinen Führerschein abgeben zu müssen. Vier Punkte in Flensburg und 600 Euro Bußgeld erhält er obendrein.

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Torgau - Einbruch und Verwüstung im Landratsamt

(01.11.2011)

Torgau-Südring (POL):  Unbekannte Täter drangen in der vergangenen Nacht (ca. 1.00 Uhr) vermutlich durch ein Kellerfenster in die  Außenstelle des Landratsamtes ein. Im Objekt wurden im Keller und im Erdgeschoss mehrere Räume aufgebrochen und durchsucht. Ein Kassenautomat wurde mit Gewalt geöffnet und das Bargeld entwendet. Auch ein Tresor wurde angegriffen. Durch die Täter wurden mehrere Feuerlöscher im Gebäude entleert. Ob außer dem Bargeld noch weitere Gegenstände, Unterlagen o.a. entwendet wurden, konnte bei der Anzeigenaufnahme noch nicht festgestellt werden. Eine genaue Schadensaufstellung ist erst am Mittwoch möglich. Hinweise zur Personen- und Fahrzeugbewegung in Tatortnähe in der letzten Nacht, bitte an die Polizeidirektion Westsachsen Tel. 0341 255 100 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Zittau - BMW X5 im Wert von 75.000 EURO gestohlen

(17.10.2011)

Zittau (POL): Hochwertig ist das Fahrzeug, das sich Diebe am Sonntagmorgen ausgesucht haben. Sie stahlen einen blauen BMW X5 (Baujahr 2007). Zu dem Fahrzeug gehört das amtliche Kennzeichen „LB-HS 835“. Der Zeitwert wird auf rund 75.000,- € geschätzt.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Leipzig - Schwedischer Künstler stürzt sich beim Passagenfest  mit Saxophon 20 Meter in die Tiefe und verstirbt

(03.09.2011)

Leipzig (POL): Zu einem tragischen Ereignis kam es während des Leipziger Passagenfestes. Als einer der Höhepunkte hatte ein schwedischer Künstler die Absicht, sich Saxophon spielend, von einem umlaufenden Balkon abzuseilen. Dabei stürzte der 49-jährige Künstler aus noch ungeklärter Ursache  20 Meter in die Tiefe. Der sofort verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des 49-Jährigen feststellen. Die Leipziger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, es wird in alle Richtungen ermittelt.

reifland-erzgebirge.de (GT)

Zittau - 68-Jährer springt vom Johannisturm

(04.08.2011)

Zittau (POL): Ein 68-Jähriger ist gestern Nachmittag leblos auf dem Zittauer Johannisplatz gefunden worden. Ersten Ermittlungen nach war der Mann vom Johannisturm in den Tod gesprungen. Hinweise auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

reifland-erzgebirge.de (VV)

Sächsisches Kabinett beschließt neue Standortkonzeption der Staatsregierung

(26.01.2011)

Dresden: Das Sächsische Kabinett hat gestern mit der Verabschiedung einer bis zum Jahr 2020 reichenden Standortkonzeption die Weichen für die zukünftige Behördenstruktur im Freistaat Sachsen gestellt. „Mit dem Beschluss der Standortkonzeption haben wir das Fundament für eine effiziente und moderne Behördenstruktur geschaffen“, erklärte Ministerpräsident Tillich. „Darauf aufbauend gestalten wir bis 2020 eine Verwaltung, die der demografischen Entwicklung, den neuen Kommunikationswünschen der Bürger und den finanziellen Möglichkeiten gleichermaßen Rechnung trägt. Die Standortkonzeption beinhaltet folgende zentrale Entscheidungen. Justiz: Das Landgericht Bautzen und die dazugehörige Staatsanwaltschaft sowie fünf Amtsgerichte bleiben als Justizstandort erhalten, werden aber zu Zweigstellen bzw. Außenkammern anderer Gerichte. Geschlossen werden die Außenkammer des Landgerichtes Zwickau in Plauen sowie die Zweigstellen des Amtsgerichts Grimma in Wurzen und der Staatsanwaltschaften Bautzen und Görlitz in Hoyerswerda bzw. Zittau. Das Amtsgericht Annaberg wird nach Marienberg verlegt. Finanzen: Die Finanzverwaltung bleibt im gesamten Freistaat präsent. In jedem Landkreis gibt es zukünftig ein Finanzamt, in den kreisfreien Städten jeweils zwei, ein weiterer Standort nimmt zentralisierte Aufgaben war. In einem ersten Schritt zur Verwaltungsmodernisierung wurden zu Anfang des Jahres das Landesamt für Finanzen und die Oberfinanzdirektion zum Landesamt für Steuern und Finanzen zusammen gelegt. Von den bisher drei Standorten des Landesamtes wird Dresden zum Hauptsitz, bleibt Chemnitz erhalten, während der Standort Leipzig bis 2020 sozialverträglich aufgelöst wird. Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) soll ihren Sitz nach Leipzig verlegen. Das stärkt die Stadt Leipzig als Finanzplatz dauerhaft, indem hier gezielt Einrichtungen des Finanz- und Börsensektors (z. B. auch die Strombörse EEX) konzentriert werden. Polizei: Die Anzahl der Polizeidirektionen wird von sieben auf fünf reduziert. Dabei werden die Direktionen Oberes Elbtal-Osterzgebirge und Dresden sowie Westsachsen und Leipzig zusammengeführt. Von den bisher 72 Polizeirevieren (51 Führungsreviere sowie 21 nachgeordnete Reviere) werden 41 erhalten bleiben; an den übrigen Standorten werden neben Bürgerpolizisten Kräfte der fortbestehenden Reviere (z. B. Kriminaldienst) ihren Dienst verrichten. Rechnungshof: Es wird vorgeschlagen, den Sitz des Sächsischen Rechnungshofes nach Döbeln zu verlegen.

Landesdirektionen: Die drei Landesdirektionen werden zu einer Landesdirektion Sachsen mit Sitz des Präsidenten in Chemnitz sowie zwei Standorten in Dresden und Leipzig zusammengefasst. Verkehr: Die Straßenbauverwaltung wird in Form einer effizienteren Struktur neu aufgestellt. Aus dem derzeitigen Autobahnamt in Dresden sowie den sachsenweit fünf Straßenbauämtern (Bautzen, Chemnitz, Leipzig, Meißen-Dresden, Plauen) mit ihren drei Zweigstellen (Döbeln, Dresden, Bad Schlema) wird das Landesamt für Straßenbau und Verkehr gegründet. Dieses wird regional ausgewogen neben der Zentrale in Dresden über fünf Niederlassungen in der Fläche verfügen (Bautzen, Leipzig, Meißen, Plauen, Zschopau).

reifland-erzgebirge.de (GT)

 

Leitfaden für freiwillige Gemeindezusammenschlüsse erschienen

(13.01.2011)

Dresden: Das Sächsische Staatsministerium des Innern und der Sächsische Städte- und Gemeindetag e.V. veröffentlichten gestern ihren gemeinsamen Leitfaden für freiwillige Zusammenschlüsse von Gemeinden. Der Leitfaden gibt Antworten auf die wichtigsten Rechts- und Verfahrensfragen, die sich im Rahmen der Entscheidung für einen Zusammenschluss und der anschließenden Umsetzung stellen. Was passiert mit den Gemeinde- und Ortsteilnamen? Wie führen Gemeinderäte und Bürgermeister ihre Arbeit fort? Wie wird die Übernahme des Personals gewährleistet? Welche steuerlichen Auswirkungen hat ein freiwilliger Zusammenschluss? Auf diese Fragen und viele weitere hält der Leitfaden nun die Antworten parat. Zudem enthält er Mustervereinbarungen für freiwillige Zusammenschlüsse. Der Leitfaden ist ab sofort unter www.kommunale-verwaltung.sachsen.de und www.ssg-sachsen.de abrufbar.

reifland-erzgebirge.de (GT)

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